deeeper.technologyGeodatenanalyse unterstützt Planung von Wasserstoffanlage

Eine KI-gestützte Standortanalyse unterstützt den Bau eines Fünf-Megawatt-Elektrolyseurs zur Erzeugung von grünem Wasserstoff.
(Bildquelle: adobe stock)
Für einen geplanten Fünf-Megawatt-Elektrolyseur zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Raum Kempten liegt eine KI-gestützte Standortanalyse vor. Wie das Unternehmen deeeper.technology berichtet, entstand sie im Auftrag von schwaben regenerativ, einer Tochtergesellschaft von Energie Schwaben. Gemeinsam mit REACT treiben die Unternehmen das Vorhaben voran. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für 2027 vorgesehen.
Ziel der Untersuchung war es, geeignete Flächen in einem definierten Suchgebiet rund um zwei Einspeisepunkte zu ermitteln. Dabei berücksichtigte die Analyse planungsrechtliche Vorgaben ebenso wie Anforderungen an Infrastruktur und Genehmigungen. Nach Angaben von deeeper.technology wurden unter anderem Bebauungspläne, Schutzgebiete wie Natura-2000- und FFH-Flächen, Hochwasserbereiche, die vorhandene Netzinfrastruktur sowie Mindestabstände zur Wohnbebauung ausgewertet. Zusätzlich flossen Potenziale für die Nutzung von Abwärme und für die Wasserstoffabnahme in die Bewertung ein.
Den Anstoß für das Projekt gab Alexander Kümmelschuh, Geschäftsführer von REACT. Er stellte den Kontakt zwischen schwaben regenerativ und deeeper.technology her und begleitet das Vorhaben nach Unternehmensangaben von der Standortsicherung bis zur Realisierung.
Die Auswertung basiert auf einer automatisierten Analyse von Geodaten, energiewirtschaftlichem Fachwissen und einem strukturierten Bewertungsverfahren. Nach Angaben von deeeper.technology konnte dadurch innerhalb weniger Tage eine Entscheidungsgrundlage erstellt werden. Diese umfasst eine interaktive Webkarte, eine nach Priorität geordnete Flurstücksliste mit Katasterinformationen sowie einen ausführlichen Standortbericht im PDF-Format.
„Wir hatten einen klaren Zeitdruck und brauchten schnell eine belastbare Grundlage für unsere Standortentscheidung. deeeper.technology hat genau das geliefert: präzise, vollständig und in einer Zeit, die uns wirklich überrascht hat. Eine Zusammenarbeit, die wir gerne weiterempfehlen“, sagt Steven Narrog, Geschäftsführer von schwaben regenerativ.
Johann Heller, Geschäftsführer von deeeper.technology, erklärt: „Unser Ziel war von Anfang an, schwaben regenerativ eine belastbare Grundlage zu liefern, die ihr Projekt termingerecht ermöglicht. Genau das haben wir gezeigt: fundierte Standortanalysen müssen keine Wochen dauern.“
Alexander Kümmelschuh, Geschäftsführer von REACT, ergänzt: „Es war mir wichtig, dass schwaben regenerativ nicht nur einen Standort findet, sondern die richtige Entscheidungsgrundlage bekommt. Jetzt können wir die Realisierung mit voller Überzeugung angehen.“
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