EWEInfoveranstaltung zur Wärmepumpen-Förderung

EWE-Experte Michael Märtens (l.) erläutert in einer kostenfreien Online-Veranstaltungen gemeinsam mit weiteren Fachleuten unter anderem die aktuellen Förderbedingungen für Wärmepumpen.
(Bildquelle: EWE/Renate Rogowski)
Wärmepumpe und Photovoltaikanlage sollten Hauseigentümer möglichst früh gemeinsam planen, um Technik, Fördermöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit aufeinander abzustimmen. Wie der Energieversorger EWE berichtet, erläutern Fachleute des Unternehmens diese Themen am 2. September ab 19 Uhr in einer kostenfreien Online-Veranstaltung.
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel beider Systeme. Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Stroms für die Wärmepumpe liefern und so den Eigenverbrauch erhöhen. Ergänzend können Batteriespeicher, intelligente Stromtarife und eine smarte Steuerung dazu beitragen, den selbst erzeugten Strom gezielter im Haushalt zu nutzen.
Entscheidung für viele Jahre
„Wer heute in die Energieversorgung seines Hauses investiert, trifft eine Entscheidung für viele Jahre. Deshalb sollte nicht allein der Anschaffungspreis oder eine einzelne Förderregel den Ausschlag geben“, sagt EWE-Experte und Referent Michael Märtens. Entscheidend sei, welche Lösung zum Gebäude und zum individuellen Energiebedarf passe und wie wirtschaftlich das gesamte System über seine Nutzungsdauer arbeite.
Nach Angaben von EWE eignen sich Wärmepumpen nicht nur für Neubauten, sondern können auch in vielen Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Ob zusätzliche Maßnahmen am Gebäude erforderlich oder sinnvoll sind, hängt jedoch vom energetischen Zustand des jeweiligen Hauses ab. Deshalb empfiehlt das Unternehmen eine individuelle Betrachtung.
Eine wichtige Rolle spielen zudem die Förderbedingungen. Seit dem 21. Juli gelten laut EWE neue Regelungen für die Förderung von Wärmepumpen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Zuschüsse von bis zu 80 Prozent möglich. Zum 1. Februar 2027 sollen sich einzelne Förderbedingungen erneut ändern. Dann sinken unter anderem die maximal förderfähigen Investitionskosten und der Klimageschwindigkeitsbonus.
Entwicklungen bei der Einspeisevergütung
Bei Photovoltaikanlagen beeinflussen neben den Anschaffungskosten und dem Eigenverbrauch auch die Einnahmen aus der Einspeisung von Solarstrom die Wirtschaftlichkeit. EWE will während der Veranstaltung erläutern, welche Entwicklungen bei der Einspeisevergütung zu erwarten sind und welche Folgen sie für Investitionsentscheidungen haben können.
„Es geht nicht darum, eine Investitionsentscheidung überstürzt zu treffen“, betont Märtens. Wer sich frühzeitig informiere, könne verschiedene Lösungen vergleichen und habe mehr Spielraum für eine sorgfältige Planung und Umsetzung.
Die Online-Veranstaltung trägt den Titel „Hausbesitzer aufgepasst: Wärmepumpe und PV-Anlage – warum schnelles Handeln JETZT wichtig ist“. Neben Michael Märtens sollen weitere EWE-Fachleute über die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen informieren und Fragen der Teilnehmenden beantworten.
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