BremenArbeiten an Fernwärmenetz schreiten voran

Die Bauarbeiten für das erste Fernwärmenetz in Bremen Nord gehen voran.
v.l.: Prof. Dr. Marc Hansmann, Vorstand Finanzen und Infrastruktur, enercity; Senatorin Kathrin Moosdorf; Dr. Manfred Schüle, Geschäftsführer enercity contracting
(Bildquelle: Pressestelle SUKW)
Wie die Bremer Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft mitteilt, schreiten die Arbeiten am ersten Fernwärmenetz in Bremen-Nord voran. In Blumenthal wurden bereits rund 2,4 Kilometer Leitung verlegt. Träger des Projekts ist das Unternehmen enercity Contracting Nord, das eine klimaneutrale Wärmeversorgung in den Stadtteil bringt. Senatorin Kathrin Moosdorf (Bündnis 90/Die Grünen) informierte sich gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens über die Fortschritte. Sie erinnerte daran, dass die Verträge über die Wegenutzungsrechte erst vor weniger als einem Jahr unterzeichnet wurden. Nun stehe man kurz vor dem Anschluss der ersten Abnehmer.
Nach Angaben von enercity sollen zunächst das Krankenhaus der Gesundheit Nord in Blumenthal sowie die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der Lindenstraße ans Netz gehen. Wenn der Bau weiter nach Plan verläuft, könnte die Versorgung noch in diesem Jahr beginnen. In einem zweiten Schritt ist die Anbindung weiterer Straßenzüge vorgesehen.
Die Bauarbeiten verliefen nicht ohne Hindernisse. So stießen die Arbeiter auf alte, nicht mehr in Betrieb befindliche Leitungen, die zunächst geprüft werden mussten. Danach konnte der Weiterbau ohne Verzögerungen fortgesetzt werden. „enercity freut sich, in Bremen den Aufbau eines klimafreundlichen Wärmenetzes voranzutreiben“, sagte Vorstandsmitglied Marc Hansmann. Das Unternehmen wolle seine Erfahrungen mit der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung einbringen und damit zur kommunalen Wärmewende beitragen.
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