BremenAbsichtserklärung zu Fernwärme-Anschluss unterzeichnet

Unterzeichnung der Absichtserklärung über den Anschluss der Bremer Innenstadt an das Fernwärmenetz.
(Bildquelle: Finanzressort)
Immobilien Bremen und der Energieversorger swb treiben die Fernwärmeversorgung öffentlicher Gebäude in der Bremer City voran. Wie der Senator für Finanzen mitteilt, haben beide Seiten eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um möglichst viele Innenstadtliegenschaften an das wachsende Fernwärmenetz anzubinden.
Zu den Gebäuden zählen unter anderem das Rathaus, das Haus der Bürgerschaft samt Börsenhof A, mehrere Gerichtsgebäude sowie die Hochschule für Künste. Viele dieser Liegenschaften heizen bislang mit Gas. Die Umstellung auf Fernwärme soll die CO2-Emissionen deutlich senken, vor allem bei großen Gebäuden mit hohem Wärmebedarf.
Unterzeichnet wurde der Letter of Intent von Karsten Schneiker, Vorstandssprecher von swb, und Thomas Börsch, Geschäftsführer von Immobilien Bremen, im Beisein von Finanzsenator Björn Fecker (Bündnis 90/Die Grünen). Fecker betont: „Mit der Abkehr von fossiler Energie wollen wir die Versorgung unserer Gebäude in der Innenstadt umweltfreundlicher gestalten. Fernwärme kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass wir die Wärmewende hinbekommen.“
Auch swb sieht in dem Vorhaben eine Maßnahme für den Klimaschutz. Schneiker erklärt: „Der Anschluss öffentlicher Gebäude an die Fernwärme ist ein starker Hebel für mehr Klimaschutz in Bremen.“ Zugleich verweist er auf die Herausforderungen in der Innenstadt, die bereits stark von Baustellen belastet ist. Der Netzausbau erfordere daher eine sorgfältige Planung, um Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.
Immobilien Bremen will nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle übernehmen und die verwalteten Gebäude klimafreundlich ausrichten. Geschäftsführer Börsch bezeichnet die Fernwärmeversorgung durch swb als zentralen Baustein für eine nachhaltigere Bewirtschaftung der Innenstadtimmobilien.
In der Dechanatstraße liegen bereits erste Fernwärmeleitungen, die bei anderen Bauarbeiten mitverlegt wurden. Die Anbindung der Innenstadt an das bestehende Netz soll voraussichtlich ab 2027 beginnen. In den Folgejahren plant swb weitere Bauabschnitte zur Erweiterung des Netzes.
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