Offshore-WindenergieAusbau verläuft nach Plan

Montage in der Nordsee im Testfeld alpha ventus: Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist auf einem guten Weg.
(Bildquelle: Doti / Matthias Ibeler)
146 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 628,3 Megawatt sind am Netz. Damit ist eine Offshore-Windenergieleistung von insgesamt rund 3.300 Megawatt in Bau oder fertiggestellt. Das sind mehr als die Hälfte der bis zum Jahr 2020 angestrebten 6.500 Megawatt. Zu diesem Ergebnis kommt die nun veröffentlichte Halbjahresstatistik zum Offshore-Windenergieausbau des Unternehmens Deutsche WindGuard. Aus Sicht des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der die Studie gemeinsam mit dem Bundesverband WindEnergie (BWE) in Auftrag gegeben hatte, verläuft die bisherige Ausbauphase damit positiv. „Im Jahr 2014 rechnen wir mit knapp 1.000 Megawatt insgesamt neu am Netz und für 2015 mit weiteren rund 1.500 Megawatt“, fasst Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Power Systems, zusammen. Auch der BWE interpretiert die Daten positiv. „Ein dutzend Offshore-Windparks mit insgesamt über drei Gigawatt Leistung können Ende 2015 mit etwa 14 Terrawattstunden rechnerisch den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3,5 Millionen Haushalten, einer Stadt der Größe von Berlin, abdecken“, sagt BWE Präsident Hermann Albers. Die Auftraggeber der Statistik sehen damit die Zukunft der Windenergie auf See vorerst gesichert. Mit dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei die Investitionssicherheit für die zweite Ausbaustufe wieder hergestellt. Norbert Giese, Vorsitzender des VDMA-Lenkungskreises Offshore-Windindustrie: „Mit der EEG-Novelle hat die Offshore-Branche wieder Planungs- und Investitionssicherheit erhalten.“ Dazu seien der Plan zum Offshore-Netz und die Umsetzung der Netzanbindung im Detail flexibel aber investitionsfest zu gestalten.
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