Freitag, 6. Februar 2026

BWEAusschreibungen auf Rekordniveau

[05.11.2024] Der Ausbau der Windenergie an Land erreicht neue Höhen. Mit einem Ausschreibungsvolumen von über 4.000 Megawatt und einer robusten Genehmigungslage nähert sich Deutschland seinem Ziel von 10.000 Megawatt Windenergiezubau pro Jahr.
Das Bild zeigt eine Windkraftanlage im Bau. Der Turm steht bereits, im Vordergrund liegen die Rotoren auf dem Boden.

BWE: Basis für einen kräftigen Ausbau der Windenergie an Land ist gelegt.

(Bildquelle: BEW)

Gestern (4. November 2024) endete die Frist für die letzte Ausschreibungsrunde 2024 für Windenergie an Land. In dieser Runde standen knapp 4.100 Megawatt zur Verfügung. Nach der hohen Nachfrage in der vorangegangenen Ausschreibungsrunde im August wurde diesmal das gesamte Ausschreibungsvolumen angeboten. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) zeigt sich optimistisch, dass das gesamte Volumen bezuschlagt wird, da die Genehmigungssituation robust ist.

BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek bezeichnet das Jahr 2024 als entscheidend für den Ausbau der Windenergie: „Dieses Jahr wird zur Startrampe für den zur Dekarbonisierung notwendigen Ausbau der Windenergie an Land. Am Ende des Jahres werden nicht nur bis zu 10.000 MW bezuschlagte Projekte, sondern auch deutlich über 10.000 MW neue Genehmigungen in der Bilanz stehen. Damit ist die Basis für einen kräftigen Ausbau der Windenergie an Land ab dem vierten Quartal 2025 gelegt, um die für die Dekarbonisierung notwendigen Strommengen zügig bereitzustellen.”

Nach Angaben des BWE liefert die Windenergie bereits heute über 30 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland und soll in Zukunft einen noch größeren Beitrag leisten. Das Ausschreibungsvolumen für die kommenden Jahre liegt laut EEG bis 2028 bei 10.000 MW pro Jahr, wobei auch Nachholmengen aus nicht bezuschlagten Projekten des Vorjahres berücksichtigt werden. Auch 2025 wird mit einem soliden Wachstum der Genehmigungen gerechnet, da immer mehr Projekte in verschiedenen Bundesländern voranschreiten. Damit rücke das Ziel der Bundesregierung für einen kontinuierlichen Ausbau der Windenergie in greifbare Nähe, so der Verband.





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