E.ONBeteiligung an Smart Grid-Projekt

E.ON beteiligt sich am europäischen Smart Grid-Projekt InterFlex.
(Bildquelle: E.ON SE)
Das Smart Grid-Vorhaben InterFlex ist Teil des größten EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 mit einem Gesamtvolumen von 23 Millionen Euro. Der Energiekonzern E.ON beteiligt sich gleich an drei von sechs regionalen Demonstrationsvorhaben. Ziel des Projekts ist es, neue Wege zur Flexibilisierung und Optimierung der Stromversorgung auf lokaler Ebene aufzuzeigen.
Das Projekt wurde am 1. Januar 2017 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. 20 Projektpartner werden in dieser Zeit die Wechselwirkungen zwischen Marktakteuren und Verteilnetz untersuchen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Energiespeicherung, intelligente Ladeverfahren für E-Fahrzeuge, Lastüberwachung oder Demand Response, Inselbetrieb, Netzautomation sowie der Integration verschiedener Energieträger wie Gas, Wärme und Strom.
Der Energiekonzern E.ON ist an den drei Demonstrationsvorhaben nicht nur beteiligt, sondern übernimmt auch deren Leitung. So wird etwa das deutsche Demo-Vorhaben von der E.ON-Tochter Avacon durchgeführt. In einer ländlichen Region zwischen Helmstedt und Salzgitter soll eine zentrale Plattform für Flexibilitäten und dezentrale Erzeugungskapazitäten betrieben werden, die dafür sorgen soll, dass Energie erzeugungsnah eingesetzt und so das Verteilnetz entlastet wird.
Das zweite Demonstrationsverfahren wird von E.ON Sverige in Malmö, Schweden realisiert. Ziel ist die Integration verschiedener Energieträger unter der Nutzung der Wärmeträgheit von Gebäuden als Flexibilitätsmaßnahme. Dabei soll die Erzeugung in einem dezentralen Energiesystem optimiert und umweltfreundlicher gestaltet werden.
Auch das dritte Demonstrationsverfahren ist in Schweden angesiedelt. E.ON Sverige untersucht in der südschwedischen Region Skåne mit Unterstützung eines dortigen Kunden die Möglichkeiten der Fahrweise eines Inselbetriebs.
Die Projektergebnisse sollen auch für andere Dienstleister und Investoren einen Anreiz bieten, die neuen Geschäftsmodelle zu testen. Das E.ON Research Center, eine Public Private Partnership zwischen E.ON SE und RWTH Aachen, verantwortet dazu ein weiteres Arbeitspaket, dass sich mit dem Erfolg der Projekte beschäftigt.
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