Samstag, 14. Februar 2026

LEAGErster Windpark geplant

[07.07.2021] Die LEAG hat den Genehmigungsantrag für ihren ersten Windpark eingereicht. 17 Windräder sollen für Forst-Briesnig II auf den Rekultivierungsflächen des Tagebaus Jänschwalde entstehen.

Den Genehmigungsantrag für das erste Windparkprojekt der LEAG wird das Energieunternehmen am 7. Juli 2021 beim Brandenburger Landesamt für Umwelt einreichen. Das Genehmigungsverfahren wird gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung geführt. Das berichtet LEAG. Von Anfang an legen die LEAG und ihre Projektentwicklerin EP New Energies GmbH (EPNE) Wert auf Transparenz und Bürgerbeteiligung, auch unter Corona-Einschränkungen. Nach einer Postwurfsendung im März und einem ersten Bürgerdialog für den Raum Jänschwalde am 12. Juni 2021 wird es am kommenden Freitag, 9. Juli 2021, einen weiteren Bürgerdialog auf Gut Neu Sacro bei Forst geben. Hier können sich Anwohner und Interessierte über den Windpark Forst-Briesnig II sowie über weitere Projekte informieren, die LEAG gemeinsam mit EPNE und weiteren Partnern im Norden des Lausitzer Reviers plant.
Der Windpark Forst-Briesnig II soll auf einer Rekultivierungsfläche des Tagebaus Jänschwalde in Nachbarschaft des bestehenden Windparks Forst-Briesnig I entstehen. Vorgesehen ist die Errichtung von 17 Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von jeweils 167 Metern und einer Gesamtleistung von 102 Megawatt. Sie können etwa 260.000 Megawattstunden Strom im Jahr erzeugen. Rechnerisch entspricht das dem Jahresstrombedarf von rund 74.000 Haushalten. Die LEAG plant, den Windpark in etwa drei Jahren nach ausführlichem Genehmigungsverfahren und Errichtung in Betrieb zu nehmen. Die Fläche befindet sich in der bergrechtlichen Verantwortung der LEAG und wird derzeit für die landwirtschaftliche Nutzung wiederhergestellt. „Der Standort in der Bergbaufolgelandschaft bietet eine sehr große zusammenhängende Fläche mit einer guten Windhöffigkeit, großen Abständen zur Wohnbebauung und geringen naturschutzfachlichen Konflikten. Das findet sich in dieser Kombination in Deutschland nur noch selten“, erklärt EPNE-Geschäftsführer Dominique Guillou.





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