Mittwoch, 11. März 2026

Stadtwerke Ulm/Neu-UlmEU-Mittel für Smart-Grid-Projekt

[22.01.2014] Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm forschen am Stromnetz der Zukunft. Die Hälfte der Kosten werden über ein Förderprogramm der EU gedeckt.

Das Smart-Grid-Projekt der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm erhält Gelder aus dem Forschungsrahmenprogramm der EU-Kommission. Wie die Stadtwerke jetzt mitteilen, decken die Mittel aus dem EU-Fördertopf über die Hälfte der Kosten für das Projekt. Bereits seit 2011 arbeitet der kommunale Versorger mit Partnern daran, die Stromnetze der Städte Ulm und Neu-Ulm an die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien anzupassen. Als reales Forschungslabor dient dabei der Ulmer Stadtteil Einsingen. Dort wurden umfangreiche Messreihen aufgebaut. Sie sollen verlässliche Zahlen darüber gewinnen, welchen sich fortwährend ändernden Lasten und Lastflüssen das Ortsnetz im Tagesverlauf ausgesetzt ist, wenn Strom von den Haushalten gleichzeitig bezogen und in das Netz eingespeist wird. Im nächsten Schritt sollen Zähler installiert werden, die auch die Lastganglinie in Haushalten aufzeichnen, also anzeigen, zu welcher Uhrzeit wie viel Strom verbraucht wurde. Zudem wollen die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm das Projekt bald auf weitere Stadtteile ausweiten. Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochtergesellschaft SWU Netze, verwies darauf, dass Ende 2013 rund 4.400 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 87 Megawatt Strom in die lokalen Netze eingespeist hätten. Rabe: „Wir werden die aktiv steuerbaren Netze also bald brauchen.“





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