Nordrhein-WestfalenFörderung energieeffizienter Schulgebäude

Im Fokus der Förderung sind vor allem Gebäude, die durch eine modulare Bauweise entstehen.
(Bildquelle: 123rf/tanuart)
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union unterstützen den Bau moderner und besonders energieeffizienter Schulgebäude mit rund 43 Millionen Euro. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie mitteilt, stammen die Mittel aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027. Ziel ist es, den Unterricht in angenehmer Lernumgebung zu fördern und gleichzeitig die kommunalen Energiekosten dauerhaft zu senken.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, ein starkes Land brauche starke Schulen. Man wolle Räume schaffen, in denen Kinder gern lernen und kreativ arbeiten. Die besonders effiziente Bauweise reduziere nicht nur die laufenden Kosten, sondern leiste auch einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz vor Ort.
Gefördert werden laut Ministerium kommunale Schulträger, deren Neubauten den Standard „Effizienzgebäude 40“ erreichen. Das bedeutet, dass die Gebäude nur 40 Prozent der Energie eines herkömmlichen Referenzgebäudes benötigen. Möglich wird dies durch eine modulare Bauweise, bei der ganze Gebäudeteile vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt werden. So verkürzt sich die Bauzeit, und der Schulbetrieb kann weitgehend ungestört weiterlaufen.
Das neue Förderangebot „Energieeffiziente Modulschulen“ soll die kommunalen Schulträger in Nordrhein-Westfalen dabei unterstützen, ihre Gebäude zügig zu modernisieren und die Klimaziele des Landes zu erreichen. Interessierte Kommunen können ab sofort Anträge stellen.
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