Mittwoch, 4. November 2026

Windpark KalenbornGroßes Interesse am Anlagenprodukt

[16.12.2016] Rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Windparks Kalenborn haben der Projektentwickler juwi und die Raiffeisenbank Eifeltor eine Festgeld-Beteiligung an den Windrädern angeboten. Bis zum Auslauf der Frist hatten die Bürger das komplette Kontingent in Höhe von 450.000 Euro gezeichnet.

Die Raiffeisenbank Eifeltor und der Wörrstädter Projektentwickler juwi haben anlässlich der Inbetriebnahme des Windparks Kalenborn (Rheinland-Pfalz) den Einwohnern der Gemeinde die Möglichkeit geboten, am wirtschaftlichen Erfolg der Windräder zu partizipieren. Wie die juwi-Gruppe mitteilt, war das Interesse riesengroß. Bis zum Ende der Abmeldefrist hätten die Bürger das komplette Kontingent von 450.000 Euro gezeichnet. Für einen Anlagenbetrag ab 1.000 Euro und über eine Laufzeit von vier Jahren garantiere das Festgeld dabei eine jährliche Verzinsung von drei Prozent. juwi-Projektentwickler Marco Neef sagt: „Der Ortsgemeinde Kalenborn und juwi waren von Anfang an wichtig, dass die Bewohner am Erfolg der Energiewende partizipieren können.“ Die Zinsen für die Kapitaleinlage trage juwi. Thomas Welter, Mitglied des Vorstandes der Raiffeisenbank Eifeltor, ergänzt: „Unser Kalenborner Energiefestgeld verbindet einen attraktiven Festzins mit der Möglichkeit, sich an der gemeinsamen Zukunftsaufgabe für eine nachhaltige Energieversorgung zu beteiligen.“ Der Windpark Kalenborn umfasst drei Anlagen des Typs GE 2,5-120, wobei jedes Windrad eine Generatorleistung von 2,53 Megawatt auszeichnet. Insgesamt 25 Millionen Kilowattstunden Windstrom produzieren die Windräder pro Jahr. Das entspreche dem Verbrauch von mehr als 8.000 Haushalten. Der Rotordurchmesser der Anlagen beträgt 120, die Nabenhöhe 139 Meter. Der Strom wird über ein Erdkabel zum Umspannwerk Kaiseresch geführt und dort ins Netz eingespeist. Mehr als 100.000 Euro investiert juwi außerdem in neue Lebensräume für Fledermäuse und in die Biotoppflege für ein Schwarzstorchhabitat, heißt es in einer Pressemeldung. Eigentümer des Windparks ist das Bensheimer Unternehmen GGEW, die technische Betriebsführung verantwortet juwi Operations and Maintenance.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Finanzierung
bericht

s+w PraxisTalk: Ohne privates Kapital wird es schwierig

[03.11.2026] Die Finanzierung der Energiewende stellt Stadtwerke und Kommunen vor enorme Herausforderungen. Beim ersten stadt+werk PraxisTalk diskutierten Vertreter der Energiewirtschaft, einer Kommune und der NRW.Bank darüber, wie sich neue Kapitalquellen erschließen lassen, ohne die kommunale Handlungsfähigkeit einzuschränken. mehr...

Finanzierung: BBH Finance kritisiert fehlende Finanzierungskonzepte

[20.10.2026] Das Eckpunktepapier von Bund und Ländern zur Finanzierung der Stromverteil- und Wärmenetze lässt nach Einschätzung von BBH Finance wesentliche Fragen offen. Das Beratungsunternehmen bemängelt vor allem fehlende Angaben zu Kosten, Zeitplan und Risikoverteilung. mehr...

Wärmenetze: Banken sehen hohe Finanzierungsrisiken

[19.10.2026] Banken schätzen die Finanzierung von Wärmenetzen als riskanter ein als die von Stromnetzen. Eine Studie des Fraunhofer ISI zeigt, welche Hürden beim Ausbau der Fernwärme bestehen und wie sich die Finanzierung erleichtern lässt. mehr...

stadt+werk PraxisTalk: Privates Kapital für die Energiewende

[15.10.2026] Wie können Stadtwerke zusätzliche Finanzierungsquellen für die Energiewende erschließen, ohne ihre kommunale Handlungsfähigkeit einzuschränken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des nächsten stadt+werk PraxisTalk am 28. Oktober 2026. Experten aus der Energiewirtschaft, der Kommunalverwaltung und dem Bankensektor diskutieren über neue Wege der Finanzierung. mehr...

BMWE: Bund und Länder wollen Netzfinanzierung erleichtern

[15.10.2026] Bund und Länder haben sich auf gemeinsame Eckpunkte zur Finanzierung von Stromverteil- und Wärmenetzen verständigt. Ein neues Finanzierungsinstrument soll die Eigenkapitalbasis von Stadtwerken stärken und Investitionen in die Energieinfrastruktur erleichtern. mehr...

NRW.BANK: Finanzierungsprogramm für Energieversorger geplant

[15.10.2026] Nordrhein-Westfalen will kommunale Energieversorger ab 2027 mit Nachrangdarlehen von bis zu 100 Millionen Euro unterstützen. Das neue Förderprogramm soll die Eigenkapitalbasis der Unternehmen stärken und Investitionen in Strom- und Wärmenetze erleichtern. mehr...

Bundesverband Erneuerbare Energie: Neue Anlagen benötigen weniger Förderung

[15.10.2026] Neue Wind- und Solaranlagen benötigen deutlich weniger Förderung als ältere Anlagen. Eine Studie im Auftrag des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW zeigt, wie stark sich die Förderkosten je nach Technologie und Inbetriebnahmezeitpunkt unterscheiden. mehr...

bericht

Finanzierung: Finanziellen ­Spielraum schaffen

[05.10.2026] Damit Investitionen in die Modernisierung von Strom- und Wärmenetzen fließen können, brauchen Deutschlands Energieversorger finanziellen Spielraum. Derzeit fehlt ihnen Eigenkapital in Höhe von 13 Milliarden Euro. Diese Lücke können Bund, Länder und Kommunen gemeinsam schließen und so den Netzausbau sichern. mehr...

Solarpark Görgeshausen: Bürgerbeteiligung erreicht Finanzierungsziel

[26.08.2026] Für den dritten Bauabschnitt des Solarparks Görgeshausen sind über 400.000 Euro über eine Bürgerbeteiligung zusammengekommen. Damit wurde das angestrebte Finanzierungsvolumen vollständig gezeichnet. Der Solarpark war zuletzt um 6.624 Module erweitert worden. mehr...

Luftaufnahme des Rathauses von Herzogenrath. Das mehrflügelige Verwaltungsgebäude ist von Bäumen und Grünflächen umgeben. Auf mehreren Flachdächern sind Photovoltaikanlagen installiert, ein Gebäudeteil verfügt über eine extensive Dachbegrünung. Vor dem Haupteingang befinden sich ein großer Vorplatz, Parkplätze und Zufahrtsstraßen.
bericht

Nordrhein-Westfalen: Fördertöpfe zu schnell ausgeschöpft

[17.07.2026] Die kurzfristige Schließung und Neuausrichtung zweier Förderprogramme im Rheinischen Revier sorgt für Kritik. Während das Beratungsunternehmen admi Kommunal von mangelnder Planungssicherheit für Städte und Gemeinden spricht, verweist das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium auf eine unerwartet hohe Nachfrage und die notwendige Begrenzung der verfügbaren Mittel. mehr...

Stadtwerke Bamberg: Sonnenscheine ausverkauft

[09.07.2026] Die Bürgerbeteiligung an der neuen Photovoltaikanlage in der Bamberger Südflur ist abgeschlossen. Nach Angaben der Stadtwerke Bamberg sind alle angebotenen Nachrangdarlehen innerhalb kurzer Zeit vergeben worden. mehr...

Difu: Befragung zum KfW‑Kommunalpanel erschienen

[19.06.2026] Viele Stadtwerke stehen bei der Finanzierung der Energiewende vor einer Eigenkapitallücke, obwohl Kommunen ihre Infrastrukturinvestitionen deutlich erhöhen wollen. Das aktuelle KfW-Kommunalpanel zeigt, warum die Umsetzung von Wärmewende und Infrastrukturumbau trotzdem ins Stocken geraten könnte. mehr...

BDEW/EY: Stadtwerkestudie veröffentlicht

[10.06.2026] Stadtwerke stehen vor einem historischen Investitionsschub für Stromnetze, Wärmewende, erneuerbare Energien und Digitalisierung. Eine neue Studie von BDEW und EY zeigt, warum dafür neue Finanzierungsmodelle und verlässliche politische Rahmenbedingungen entscheidend werden. mehr...

Großflächiger Solarpark mit zahlreichen Photovoltaikmodulen auf einer begrünten Freifläche am Waldrand. Im Hintergrund stehen drei Windkraftanlagen auf einem bewaldeten Höhenzug unter einem teilweise bewölkten Himmel. Die Aufnahme zeigt die Kombination von Solar- und Windenergie in einer ländlichen Landschaft.

NaturEnergy: Anleihe für Energiewendeprojekte

[05.06.2026] Eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu zehn Millionen Euro hat das Unternehmen NaturEnergy aufgelegt. Mit den Mitteln sollen vor allem Wind- und Solarparks sowie Stromspeicher und Umspannwerke finanziert werden. mehr...

Hamburg: EIB finanziert Stromnetz und Elektrobusse

[21.05.2026] Die Europäische Investitionsbank stellt Hamburger Unternehmen Finanzmittel für den Ausbau von Stromnetz und Elektromobilität zur Verfügung. Nach Angaben der Beteiligten fließen bis zu eine Milliarde Euro in das Stromverteilnetz und weitere 125 Millionen Euro in Elektrobusse und Lade-Infrastruktur. mehr...