NetzausbauGrünes Licht für Amprion

Übertragungsnetzbetreiber Amprion darf den rheinland-pfälzischen Teilabschnitt der neuen 380-kV-Höchstspannungsleitung Dauersberg-Dortmund errichten.
(Bildquelle: Amprion)
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion plant den Bau und Betrieb einer 380-kV-Höchstspannungsleitung von Dortmund nach Betzdorf. Die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat nun grünes Licht für den rheinland-pfälzischen Teilbereich gegeben und die Planfeststellung erteilt. Wie SGD Nord mitteilt, liegen laut Gesetz keine so genannten zwingenden Versagungsgründe gegen die Planung von Amprion vor. Zwar hatte die SGD Nord versucht, Amprion zu einer Änderung der Planung zu bewegen, die zu einer Entlastung der bestehenden Wohnbereiche in den Ortsgemeinden Mudersbach und Alsdorf führen könnten. Dies hätte allerdings nur auf freiwilliger Basis erfolgen können. Eine Gesetzesgrundlage für die Durchsetzung von Alternativvorschlägen beim Trassenbau gebe es nicht. Amprion habe sich nicht bereit erklärt, eine Alternativtrasse in Betracht zu ziehen, da eine seit über 80 Jahren bestehende Trasse genutzt und die Zahl der Masten deutlich verringert werden soll. Insofern musste die SGD Nord die beantragte Planfeststellung mit der beantragten Trasse nach dem gesetzlich vorgegebenen Prüfschema erteilen. Die geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung ist insgesamt 117 Kilometer lang und Teil der Netzausbauplanung der Bundesregierung. Der in Rheinland-Pfalz befindliche Teilabschnitt ist 16 Kilometer lang.
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