Dienstag, 27. Oktober 2026

Intergeo 2014Keine Fachsparte mehr

[14.10.2014] Die Geobranche ist in der digitalen und vernetzten Welt angekommen. Das hat die diesjährige Fachmesse Intergeo gezeigt.
Mehr Besucher und Aussteller verzeichnet die Fachmesse Intergeo im Jahr 2014.

Mehr Besucher und Aussteller verzeichnet die Fachmesse Intergeo im Jahr 2014.

(Bildquelle: HINTE GmbH / INTERGEO)

Geo-Informationen haben sich von einer Fachsparte in Richtung Mainstream-IT entwickelt. Das hat laut Veranstalter Hinte die Intergeo vom 7. bis 9. Oktober 2014 in Berlin bewiesen. Die Geo-Informationswirtschaft positioniere sich mitten in gesellschaftlich relevanten Entwicklungen einer digitalen Welt. Auf der Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement spiegle sich dieser Trend in zunehmender Internationalisierung und steigendem Aussteller- und Besucheraufkommen wieder. Der Interessenschwerpunkt lag in diesem Jahr laut einer Besucherbefragung auf GIS-Software, gefolgt von Vermessungsinstrumenten und integrierten Vermessungslösungen. Den Kongress haben rund 1.400 Teilnehmer besucht. „Die Zahlen belegen, dass wir in Fachmesse und Kongress die richtigen Themen adressiert haben“, kommentiert Professor Karl-Friedrich Thöne, Präsident des DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und Ausrichter der Intergeo. „Volle Säle und gute Stimmung in den Messehallen und Kongresssälen sind für mich die besten Indikatoren dafür, dass diese 20. Intergeo in die richtige Richtung zielt.“ Auch die dritte nationale INSPIRE-Konferenz am 7. Oktober war laut der Meldung ein voller Erfolg. Hier zeige sich ebenfalls, dass Geo-Informationen zunehmend in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie E-Government, digitale Verwaltung, Sicherheit und Katastrophenschutz Einzug halten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sprach sich in ihrer Keynote für Open Data aus. Es sei klare Leitlinie der Bundesregierung, öffentlich erhobene Daten in die Wertschöpfungskette zu geben. „Bürger dürfen nicht zweimal für dasselbe bezahlen.“ Um die Aktivierung des Marktes öffentlicher Geo-Informationen ging es auch auf einer von der GIW-Kommission organisierten Veranstaltung. Die parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries warb in diesem Rahmen für eine koordinierte Zusammenarbeit: „Kooperation und Koordination sind die Schlüssel für die Entwicklung der Geo-Informationswirtschaft. Das gilt in gleichem Maße für Bund, Länder und Wirtschaft.“ Die 21. Intergeo soll vom 15. bis 17. September 2015 in Stuttgart stattfinden. Als Mittelpunkt des Kongresses wird die Modernisierung der Infrastruktur angekündigt.





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