Dienstag, 30. Juni 2026

Intergeo 2014Keine Fachsparte mehr

[14.10.2014] Die Geobranche ist in der digitalen und vernetzten Welt angekommen. Das hat die diesjährige Fachmesse Intergeo gezeigt.
Mehr Besucher und Aussteller verzeichnet die Fachmesse Intergeo im Jahr 2014.

Mehr Besucher und Aussteller verzeichnet die Fachmesse Intergeo im Jahr 2014.

(Bildquelle: HINTE GmbH / INTERGEO)

Geo-Informationen haben sich von einer Fachsparte in Richtung Mainstream-IT entwickelt. Das hat laut Veranstalter Hinte die Intergeo vom 7. bis 9. Oktober 2014 in Berlin bewiesen. Die Geo-Informationswirtschaft positioniere sich mitten in gesellschaftlich relevanten Entwicklungen einer digitalen Welt. Auf der Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement spiegle sich dieser Trend in zunehmender Internationalisierung und steigendem Aussteller- und Besucheraufkommen wieder. Der Interessenschwerpunkt lag in diesem Jahr laut einer Besucherbefragung auf GIS-Software, gefolgt von Vermessungsinstrumenten und integrierten Vermessungslösungen. Den Kongress haben rund 1.400 Teilnehmer besucht. „Die Zahlen belegen, dass wir in Fachmesse und Kongress die richtigen Themen adressiert haben“, kommentiert Professor Karl-Friedrich Thöne, Präsident des DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und Ausrichter der Intergeo. „Volle Säle und gute Stimmung in den Messehallen und Kongresssälen sind für mich die besten Indikatoren dafür, dass diese 20. Intergeo in die richtige Richtung zielt.“ Auch die dritte nationale INSPIRE-Konferenz am 7. Oktober war laut der Meldung ein voller Erfolg. Hier zeige sich ebenfalls, dass Geo-Informationen zunehmend in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie E-Government, digitale Verwaltung, Sicherheit und Katastrophenschutz Einzug halten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sprach sich in ihrer Keynote für Open Data aus. Es sei klare Leitlinie der Bundesregierung, öffentlich erhobene Daten in die Wertschöpfungskette zu geben. „Bürger dürfen nicht zweimal für dasselbe bezahlen.“ Um die Aktivierung des Marktes öffentlicher Geo-Informationen ging es auch auf einer von der GIW-Kommission organisierten Veranstaltung. Die parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries warb in diesem Rahmen für eine koordinierte Zusammenarbeit: „Kooperation und Koordination sind die Schlüssel für die Entwicklung der Geo-Informationswirtschaft. Das gilt in gleichem Maße für Bund, Länder und Wirtschaft.“ Die 21. Intergeo soll vom 15. bis 17. September 2015 in Stuttgart stattfinden. Als Mittelpunkt des Kongresses wird die Modernisierung der Infrastruktur angekündigt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Dresden: Energielotse überarbeitet

[30.06.2026] Dresden hat seinen Digitalen Energielotsen grundlegend überarbeitet und um neue Funktionen erweitert. Die Online-Plattform soll Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen zu Heizung, Wärmeversorgung und Fördermitteln im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung unterstützen. mehr...

Mannheim: Kläranlage erhält digitales Prozessleitsystem

[26.06.2026] Die Mannheimer Kläranlage arbeitet künftig mit einem durchgängigen digitalen Prozessleitsystem. Die Modernisierung soll die Betriebssicherheit erhöhen, Ressourcen sparen und die Anlage auf strengere Vorgaben in der Wasserwirtschaft vorbereiten. mehr...

Advertorial: Das Zusammenspiel entscheidet

[25.06.2026] Stadtwerke stehen vor einer neuen Phase der Digitalisierung: Kundenerwartungen steigen, IT-Landschaften werden komplexer, Fachwissen geht verloren. Operative Handlungsfähigkeit zu erhalten und sich gleichzeitig zukunftsfähig aufzustellen, wird zur obersten Priorität. mehr...

deeeper.technology: Start von KI-Plattform

[24.06.2026] Das Unternehmen deeeper.technology hat mit den Deeeper Energy Maps eine KI-Plattform gestartet, die Energiedaten gebündelt auf einer interaktiven Karte darstellt. Die Lösung soll Projektentwicklern und Beratern die Standortbewertung deutlich erleichtern. mehr...

Kisters: Plattform für Steuerbarkeitstests

[23.06.2026] Netzbetreiber müssen jährlich die Steuerbarkeit von Erzeugungsanlagen prüfen und die Ergebnisse an die Übertragungsnetzbetreiber melden. Der Softwareanbieter Kisters hat seine Redispatch-2.0-Plattform dafür erweitert. mehr...

interview

Interview: Tief integrierte Systeme

[16.06.2026] Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung und effizientere Prozesse. Andreas Weber von Kraftwerk Software erklärt im Interview, warum KI erst dann ihr volles Potenzial entfaltet, wenn sie in die Systemarchitektur integriert ist. mehr...

FairEnergie: Umstieg auf Intense-Lösung

[09.06.2026] FairEnergie ersetzt seine bisherige SAP-IS-U-Landschaft durch die cloudbasierte Plattform TENTAC auf Basis von SAP S/4HANA Utilities. Der Reutlinger Versorger setzt dabei auf Standardprozesse und integrierte Abläufe, um Kosten zu senken und kundenbezogene Prozesse zu vereinfachen. mehr...

SAP will digitale Souveränität stärken und investiert in sichere Cloudlösungen für den öffentlichen Sektor.

GISA: GASAG senkt Cloud-Kosten

[08.06.2026] Die GASAG hat ihre SAP-Systemlandschaft in der Microsoft-Azure-Cloud überarbeitet. Nach Angaben des IT-Dienstleisters GISA sanken dadurch die monatlichen Speicherkosten deutlich, während sich die Leistungsfähigkeit der Systeme erhöhte. mehr...

bericht

Energiemanagement: Cyber-Sicherheit beginnt im Haus

[04.06.2026] PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox kommunizieren über digitale Schnittstellen miteinander und mit der Außenwelt. Heim-Energiemanagementsysteme fungieren dabei als zentrale Schaltstelle. Doch mit der Vernetzung steigt auch die Angriffsfläche. mehr...

Berlin: Neues Konzept soll KRITIS schützen

[27.05.2026] Berlin verschärft den Schutz Kritischer Energieinfrastrukturen mit einem neuen TOP-Konzept aus technischen, organisatorischen und physischen Maßnahmen. Anlass sind Brandanschläge auf die Stromversorgung, die zuletzt ganze Stadtteile beeinträchtigten und nun umfangreiche Investitionen sowie neue Sicherheitsstandards auslösen. mehr...

SAP will digitale Souveränität stärken und investiert in sichere Cloudlösungen für den öffentlichen Sektor.

IBM/Natuvion: Cloud-Umstieg beschleunigen

[26.05.2026] Das zentrale SAP-ERP-System (SAP ECC) wird ab 2027 nicht mehr gewartet. Um Energieversorgern den Umstieg auf die Cloud-Plattform SAP S/4HANA Utilities zu erleichtern, haben IBM und Natuvion deshalb eine Zusammenarbeit vereinbart. mehr...

Modernes Gebäude der Stadtwerke Hilden mit großer Glasfassade und silberner Metallverkleidung an einer ruhigen Straße bei sonnigem Wetter. Vor dem Eingangsbereich befinden sich Grünanlagen, kleine Bäume und ein gepflasterter Gehweg.

Stadtwerke Hilden: Neues CRM-System eingeführt

[21.05.2026] Die Suche nach einer neuen Ticketing-Lösung führte bei den Stadtwerken Hilden zur Einführung eines umfassenden CRM-Systems. mehr...

Elvaco: ISO-Zertifizierung erhalten

[20.05.2026] Elvaco hat die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 erhalten und stärkt damit sein Informationssicherheits-Management für Gebäude- und Energiedaten. Die Zertifizierung reagiert auf strengere EU-Vorgaben und wachsende Anforderungen an sichere Datenketten in vernetzten Metering- und Smart-Building-Systemen. mehr...

50Hertz: Netzsoftware als Open Source veröffentlicht

[18.05.2026] Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz stellt die Software ToOp zur Bewältigung von Netzengpässen als Open-Source-Projekt bereit. Nach Angaben des Unternehmens soll das Tool Netzbetreiber in Europa bei der Steuerung von Stromflüssen unterstützen. mehr...

nscharfe Aufnahme eines modernen Büro- oder Veranstaltungsraums. Im Vordergrund ist auf einer Glasfläche der Schriftzug „Future Energy Lab“ zu sehen. Im Hintergrund stehen mehrere verschwommene Personen an einem Stehtisch im Gespräch.

Cyber-Sicherheit: Den Ernstfall trainieren

[18.05.2026] Ein Übungskonzept soll die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen erhöhen. Das Konzept für KRITIS-Betreiber wurde Fraunhofer IOSB-AST mit dem Future Energy Lab der Deutschen Energie-Agentur entwickelt. mehr...