Freitag, 13. März 2026

N-ERGIE / Thüga MeteringServiceKooperation für den Roll-out

[10.11.2016] Das Nürnberger Unternehmen N-ERGIE und der Dienstleister Thüga MeteringService kooperieren beim Smart Meter Roll-out.

Der Energieversorger N-ERGIE aus Nürnberg kooperiert mit dem Thüga-Unternehmen Thüga MeteringService für die Abwicklung der künftigen Gateway-Administration (GWA). „Wir haben uns bereits frühzeitig mit den Auswirkungen auf das Messwesen im Zuge des neuen Digitalisierungsgesetzes befasst und den Markt sondiert. Die Thüga MeteringService bietet mit ihrer hochmodernen Software-Architektur ein Höchstmaß an Datensicherheit und außerdem die Software- und Prozessunterstützung, die wir benötigen“, erklärt Jürgen Kroha, Geschäftsführer der N-ERGIE-Tochter CentraPlus, die für Messstellenbetrieb, Kundenservice und Abrechnung verantwortlich ist. Im Zuge der Umsetzung stellt Thüga MeteringService die Hardware, die Rechenzentren und die Software für die Gateway-Administration in einem Software-as-a-Service-Modell bereit. N-ERGIE wiederum kümmert sich um den operativen Betrieb, also beispielsweise um die Ausbringung der intelligenten Messsysteme, die Bedienung des Gateway-Administrationssystems und um die erforderlichen Anpassungen der Prozesse rund um das Messwesen. Die Smart-Meter-Beschaffung erfolgt über den gebündelten Einkauf von Thüga. Peter Hornfischer, Geschäftsführer von Thüga MeteringService, sagt: „Mit einem Volumen von über 100.000 intelligenten Messsystemen ist die N-ERGIE für uns ein wichtiger Partner, von dem natürlich auch unsere anderen Kunden profitieren. Denn der Gateway-Administrationsprozess ist erst ab einer hohen Anzahl von intelligenten Messsystemen wirtschaftlich darstellbar.“ Laut Schätzungen von Thüga wird die Einführung intelligenter Messsysteme in Deutschland in Summe rund zwei Milliarden Euro kosten. Ein Alleingang mache von daher keinen Sinn, dass die Roll-out-Aufwände einen hohen Anteil an Fixkosten enthalten. Das wiederum bedeute, dass egal ob 10.000 oder eine Million Gateways administriert werden, in jedem Falle hohe Investitionen in die IT notwendig sind. Um eine effiziente Kostenstruktur zu erreichen, sind nach Berechnungen von Thüga Kooperationsmodelle in einer Größenordnung von über einer Million intelligenter Messsysteme erforderlich. „Der Messstellenbetrieb ist eine Kernkompetenz für Stadtwerke und Netzbetreiber. Mit unserer Plattformlösung ermöglichen wir den Unternehmen, den Messstellenbetrieb zu behalten“, erläutert Hornfischer. Wie Thüga mitteilt, können sich Messstellenbetreiber über den Thüga MeteringService deutschlandweit das größte Bündelungspotenzial im Markt von bis zu 7,7 Millionen Zählpunkten sichern.





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