Dienstag, 3. Februar 2026

EnBWKooperation mit regionalen Versorgern

[18.07.2014] Die EnBW Energie Baden-Württemberg beteiligt mehrere regionale Energieversorger an ihrem bundesweiten Windkraft-Portfolio. Wartung und Instandhaltung der Anlagen übernimmt der Energiekonzern.
Zwölf regionale Energieunternehmen aus Baden-Württemberg haben sich für das Beteiligungsangebot der EnBW entschieden.

Zwölf regionale Energieunternehmen aus Baden-Württemberg haben sich für das Beteiligungsangebot der EnBW entschieden.

(Bildquelle: EnBW / Berthold Steinhilber, Stuttgart)

Zwölf regionale Energieunternehmen aus Baden-Württemberg beteiligen sich mit insgesamt 20 Prozent an den Onshore-Windparks der EnBW Energie Baden-Württemberg. Die Windkraftanlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 156 Megawatt und sind auf 17 Standorte in Deutschland verteilt. EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer erklärte: „Stadtwerke sind unsere Partner. Gemeinsam mit ihnen wollen wir auf Basis von partnerschaftlichen Kooperationsmodellen die Energiewende gestalten. Deswegen freuen wir uns, dass sich zwölf regionale Energieunternehmen aus Baden-Württemberg für unser Beteiligungsangebot entschieden haben und damit auch ihr Vertrauen in unser Unternehmen zeigen.“ Das Kooperationsmodell bietet laut EnBW beiden Seiten Vorteile: Die Windkraftanlagen seien bereits in Betrieb, wodurch keine Planungs- oder Baurisiken für die Stadtwerke entstehen würden. Zudem konnte die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Windparks bereits eingeschätzt werden. Die Stadtwerke schließen mit der EnBW außerdem einen Service- und Management-Vertrag ab. Der Konzern will künftig unter anderem Wartung, Instandhaltung und technische Betriebsführung übernehmen. Auch die Fernüberwachung, Direktvermarktung sowie die Pflege der Infrastruktur soll zu einem Festpreis über eine lange Laufzeit von der EnBW geregelt werden. Zu den beteiligten regionalen Energieversorgern gehören unter anderem die Stadtwerke Karlsruhe, die sich mit rund 16 Millionen Euro beteiligen. Ebenfalls vertreten sind die Stadtwerke Sindelfingen, die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd sowie das Alb-E-Werk in Geislingen. Das Beteiligungsangebot ist offen für weitere Partner. EnBW führt nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit weiteren Interessenten.





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