Freitag, 9. Oktober 2026

badenovaMilch wärmt Freiburger Stadtteile

[11.10.2021] Die Abwärme aus der Produktion der Molkerei Schwarzwaldmilch in Freiburg soll künftig komplette Stadtteile in Freiburg mit Heizwärme versorgen.
Spatenstich für das Molkereiwärmeprojekt bei Schwarzwaldmilch.

Spatenstich für das Molkereiwärmeprojekt bei Schwarzwaldmilch.

vl.l.: Klaus Preiser, Geschäftsführer Technik, badenovaWÄRMEPLUS; Andreas Schneider, Geschäftsführer Schwarzwaldmilch; Christine Buchheit, Umweltbürgermeisterin Freiburg (Bündnis90/Die Grünen); Heinz-Werner Hölscher, Vorstand badenova; Michael Klein, Ges

(Bildquelle: badenova)

Mit dem ersten Spatenstich für eine neue Heizzentrale am Firmensitz der Schwarzwaldmilch in Freiburg Haslach haben badenova und die Schwarzwaldmilch jetzt den Startschuss für Freiburgs Wärmeversorgung der Zukunft gegeben. Nach Fertigstellung der Heizzentrale wird industrielle Abwärme aus der Produktion der Schwarzwaldmilch die Freiburger Stadtteile Haslach und Vauban versorgen – über den WÄRMEverbund Freiburg-Süd, den die badenova Tochter badenovaWÄRMEPLUS mit einem Investitionsaufwand von 36 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren errichten will. Das berichtet badenova. Davon umfasst die Investition in die Heizzentrale der Schwarzwaldmilch 12,6 Millionen Euro. Im Mittelpunkt des Projekts steht die geplante neue Heizzentrale auf dem Gelände der Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg. Anlässlich des ersten Spatenstichs haben Vertreter von Schwarzwaldmilch, badenova und der Stadt Freiburg gemeinsam einen Einblick in die Pläne und das Zusammenspiel zwischen Heizzentrale und Wärmenetz gegeben.
Der Neubau ist für die Schwarzwaldmilch ein wichtiger Schritt im Sinne der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Freiburger Standorts. Mit diesem Projekt setzen sich die zahlreichen Investitionen in das Werk fort, die in den vergangenen Jahren vorgenommen wurden. „Wir arbeiten tagtäglich dafür, unserer großen Verantwortung für die regionalen Milcherzeuger gerecht zu werden. Das bedeutet, den bestmöglichen Auszahlungspreis zu erwirtschaften und gleichzeitig die Balance zu den investiven Tätigkeiten zu halten, die für eine zukunftsfähige Molkerei notwendig sind“, erläutert Schwarzwaldmilch Geschäftsführer Andreas Schneider. Mit der neuen Heizzentrale wird die Möglichkeit geschaffen, bis zu 3,75 Megawatt industrieller Abwärme in das Wärmeverbundnetz einzuspeisen sowie eine eigenständige Prozesskälte- sowie Prozessdampfversorgung aufzubauen. „Bis 2025 ist über dieses Wärmenetz 4.0 ein Absatz von rund 41.000 Megawattstunden möglich. Verglichen mit dem Status Quo der Wärmeversorgung in Freiburg-Süd wird damit eine CO2-Einsparung von 74 Prozent bei gleichzeitigem Rückgang des Primärenergieeinsatzes um 35 Prozent realisiert, was in der Summe zu einer dauerhaften Reduktion des CO2-Ausstoßes von jährlich 5000 Tonnen führt“, erklärt WÄRMEPLUS-Geschäftsführer Klaus Preiser.





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