BadenovaNeue unternehmerische Aktivitäten

Badenova-Finanzvorstand Maik Wassmer hofft auf Geschäfte im benachbarten Frankreich.
(Bildquelle: badenova AG & Co. KG)
Im Geschäftsjahr 2018 hat der Versorger Badenova aus Freiburg im Breisgau einen Umsatz von knapp über einer Milliarde Euro erwirtschaftet, ein Plus von über 60 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund deutlich höherer Investitionen von über 72 Millionen Euro (2017: 47,5 Millionen Euro) sank der Bilanzgewinn um 3,7 Millionen Euro auf 52 Millionen Euro. Wie das Unternehmen meldet, kommt der Gewinn neben dem Stadtwerke-Konsortium Thüga den 97 Gesellschafterkommunen zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald zu Gute.
Investiert wurde laut Badenova vor allem in den Netzbereich und den Ausbau von Online-Services. Aufgebaut wurden Servicecenter und Shops, verschiedenste Online-Beratungsmöglichkeiten, neue Vertriebskanäle und IT-Plattformen zur Bearbeitung von Kundenanliegen. Im vergangenen Jahr hat sich Badenova zudem mit 44,45 Prozent am Stadtwerk Caléo in Guebwiller im Elsass beteiligt und erhofft sich dadurch Zugang zum französischen Markt. Badenova-Finanzvorstand Maik Wassmer erklärt: „Diese Beteiligung ermöglicht uns neue unternehmerische Aktivitäten in der Nachbarregion. Besonders nach der Schließung des Kernkraftwerks Fessenheim.“
Zum Selbstverständnis des Unternehmens gehöre auch, weiter engagiert am Umsetzen der Energiewende zu arbeiten. „Dass der Klimaschutz bei den Menschen wieder stärker ins Bewusstsein geraten ist, bestärkt uns – auch was Investitionen etwa im Windbereich angeht“, sagt Maik Wassmer. Die Tochter Wärmeplus habe deshalb Anteile an der Projektgesellschaft DGE Wind Baar eins erworben, die einen Windpark bei der Stadt Bräunlingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) plant. Für einen weiteren Windpark auf dem Hohenlochen im Schwarzwald sei die Bundes-Immissionsschutz-Genehmigung bereits erteilt worden.
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