Donnerstag, 26. Februar 2026

Bundesverband WindEnergiePapier zu Beteiligung vorgelegt

[18.06.2018] Eine neue Publikation des Bundesverbands WindEnergie soll nicht nur über die Maßnahmen der Windenergiebranche zur Bürgerbeteiligung informieren, sondern auch einen Beitrag zur politischen Diskussion rund um die Steigerung der lokalen Wertschöpfung leisten.

Unter dem Titel „Gemeinsam gewinnen – Windenergie vor Ort“ legt der Bundesverband WindEnergie (BWE) eine neue Publikation zum Thema Bürgerbeteiligung vor. Nach Angaben des Verbands klärt die Broschüre über die bereits vorhandenen Maßnahmen der Windenergiebranche zur Bürgerbeteiligung auf und beteiligt sich an der Diskussion rund um die Steigerung der lokalen Wertschöpfung. Die Bundesregierung hat sich für die laufende Legislaturperiode verschiedene Ziele zum Erneuerbare-Energien-Ausbau gesetzt. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD finde sich eine der abstrakteren Formulierungen, meint der Bundesverband. Dort heißt es: „Wir wollen durch eine bundeseinheitliche Regelung beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) die Standortgemeinden stärker an der Wertschöpfung von EE-Anlagen beteiligen und die Möglichkeit einer Projektbeteiligung von BürgerInnen verbessern, ohne dass dies insgesamt zu Kostensteigerungen beim EE-Ausbau führt.“ Wie genau dies gelingen soll, dazu enthalte der Koalitionsvertrag wenig Konkretes, so der BWE weiter. Auch deshalb sei die politische Diskussion zwischen EE-Verbänden, Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und Politik zum Thema in vollem Gange.
Wie der BWE mitteilt, gibt die neue Publikation einen Überblick über die Grundlagen zum Themenkomplex. Dabei steht die Erklärung von Begriffen im Vordergrund, die in der Debatte leicht vermischt werden. Es wird zum Beispiel analysiert, was Akzeptanz ist und welche Faktoren zu einer höheren Akzeptanz für Windenergieprojekte führen können. Auch der Begriff der regionalen Wertschöpfung wird näher beleuchtet. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, welche Formen der Beteiligung bereits existieren und wie gelebte Bürgerbeteiligung schon heute zu einer Steigerung der Akzeptanz führt.





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