Deutsche TelekomPlattform für E-Lade-Infrastruktur

Ambika, das erste Komplettpaket für E-Charging, kommt bereits an rund 160 Comfort-Charge-Ladepunkten in Deutschland zum Einsatz.
(Bildquelle: Deutsche Telekom)
Mit der Management-Plattform Ambika stellt die Deutsche Telekom jetzt Betreibern von Lade-Infrastrukturen eine Lösung für den Roll-out und Betrieb zur Verfügung. Wie die Telekom mitteilt, wird auch die Wartung der Ladestationen über diese neue Plattform gesteuert. Sie basiere auf der Lösung des Technologieanbieters ServiceNow. Ein einfacher Zahlungs- und Abrechnungsprozess über eine App runde das Komplettangebot ab. Ambika sei cloudbasiert und könne leicht an verschiedenen IT-Landschaften und Plattformen angepasst werden.
„Mit unserer Komplettlösung Ambika ermöglichen wir es, die Ziele der Mobilitätswende mit einem rapiden Roll-out und einer echten modernen Nutzererfahrung zu erreichen. Grundvorrausetzung ist eine breite Akzeptanz von E-Mobilität bei Anbietern und Nutzern“, sagt Andreas Greis, Leitung T-Systems Digital Solutions. „Und die schaffen wir mit einem modularen Lösungskonzept, für das umfassende Management der E-Ladeinfrastruktur.“
Starthilfe für Aufbau von Lade-Infrastruktur
Angaben der Telekom zufolge bietet Ambika Starthilfe für alle, die Lade-Infrastruktur aufbauen, betreiben oder nutzen möchten. Die Lösung richte sich an Betreiber von Ladestationen, Parkflächen, Fahrzeughersteller, Immobiliengesellschaften, Energieversorger, Supermärkte, Flughäfen, Hotels oder die öffentliche Hand. Im Komplettpaket sei alles enthalten, was für den Aufbau von Ladestationen benötigt wird: Angefangen von den Tiefbauarbeiten, der kompletten Logistik, der Installation von Hard- und Software bis hin zur Wartung und Fehlerbehebung nach der Inbetriebnahme. Per Fernüberwachung könnten Fehler rasch behoben werden. Bei Bedarf unterstützten Service-Teams vor Ort.
Gesteuert würden Roll-out und Betrieb über die Cloud-Plattform von ServiceNow. Das Technologieunternehmen biete eine Cloud-Computing-Plattform an, mit der Unternehmen Prozesse digitalisieren, vernetzen und automatisieren können, um so nahtlose Arbeitsabläufe zu generieren. Den Geschäftsverlauf von Ambika bilde ein übersichtliches Dashboard ab. Hier fänden sich die aktuellen Informationen zum Vertragsmanagement sowie Kostenübersichten.
Das Kundenportal stelle ENIO bereit. Der E-Mobility Pionier aus Österreich, an dem die Telekom beteiligt ist, vertreibe europaweit Software für die Infrastruktur der Elektromobilität. Sie biete Serviceleistungen wie Authentifizierung, Bezahl-Management oder Last- und Energie-Management zur Vermeidung von teuren Lastspitzen. Ladezeiten könnten vorreserviert werden, um Wartezeiten zu vermeiden.
Herstellerunabhängige Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Ladesäulen für Elektroautos und dem zentralen Management-System Ambika ist standardisiert: Das Open Charge Point Protocol (OCPP) ermögliche per offenem Anwendungsprotokoll eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen Elektroauto-Ladestationen und diversen Verrechnungs- sowie Management-Systemen von Lade-Infrastrukturen.
Ambika ermögliche einen vernetzten und sorgenfreien Betrieb der Stationen durch ein intelligentes Service-Management-Konzept. Die Telekom-Tochter Comfort Charge setze die Lösung bereits an rund 160 Ladepunkten in Deutschland ein.
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