RWE / NexansPlatzsparend zu mehr Strom
Nexans, RWE Deutschland sowie RWE Netzservice wollen gemeinsam supraleitende Systeme in Deutschland und weiteren Zielländern vermarkten. Das haben die Unternehmen jetzt mit einer Vertragsunterzeichnung bestätigt. Grundlage für die Kooperation bildet das Projekt AmpaCity, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird (18771+wir berichteten). Erklärtes Ziel von RWE und Nexans ist es, die technologischen Erkenntnisse aus laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten schnellstmöglich zu nutzen und im Rahmen von Kundenprojekten weiterzuentwickeln. Auch das Gesamtsystem des Supraleiters soll dadurch optimiert werden. „Wir haben gezeigt, dass es sich bei supraleitenden Systemen um eine innovative Technologie handelt, die die Praxistauglichkeit im täglichen Einsatz in verschiedenen Projekten unter Beweis gestellt hat“, erklärt Klaus Engelbetz, Geschäftsführer RWE Netzservice. „Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann die Supraleitung eine Alternative zum konventionellen Netzausbau sein. RWE und Nexans verzahnen die notwendigen Kompetenzen und Erfahrungen, um Kunden von der individuellen Machbarkeitsstudie bis hin zum Supraleiter-Gesamtsystem ein passgenaues Lösungsportfolio zu bieten.“ Frank Schmidt, Leiter des Geschäftsfelds Supraleitung bei Nexans, ist ebenso vom gemeinsamen Vorhaben überzeugt: „Der steigende Energiebedarf in Ballungsgebieten, verbunden mit der Tatsache, dass hier der Raum ein teures Gut ist, zwingt zum Umschwenken auf leistungsfähigen und platzsparenden Stromtransport. Wir setzen mit dieser Zusammenarbeit mit RWE unsere langjährige gute Partnerschaft auf diversen Gebieten fort und ergänzen uns dabei in geradezu idealer Weise.“ Nach RWE-Angaben machen es supraleitende Kabelsysteme möglich, große Hochspannungs-Umspannanlagen aus dem Stadtkern abzuziehen und durch kompakte Mittelspannungsanlagen zu ersetzen. Somit werden zentrumsnahe Flächen von Hochspannungsleitungen und großen Umspannanlagen befreit. Verglichen mit konventionellen Lösungen bietet das supraleitende Kabel auch einen deutlich geringeren Platzbedarf bei der Legung. Zudem transportiere es fünfmal so viel Strom wie herkömmliche Kabel – und das nahezu verlustfrei.
Mitnetz Strom: Anschluss von Rechenzentrum
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Berlin: Umspannwerke ohne Treibhausgas
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Wiesbaden: Umspannwerk für die City
[16.07.2026] Die Stadtwerke Wiesbaden Netz haben mit dem Bau eines neuen Umspannwerks begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 39 Millionen Euro in das Projekt, das Anfang 2031 in Betrieb gehen soll. mehr...
TenneT: Ostbayernring vollständig in Betrieb
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Stadtwerke Düsseldorf / EnBW: Kooperation für intelligente Stromnetze
[22.06.2026] Die Stadtwerke Düsseldorf und EnBW Utility Services bauen ihre Zusammenarbeit bei intelligenten Messsystemen aus. Künftig umfasst die Partnerschaft auch das sogenannte CLS-Management zur Steuerung dezentraler Energieanlagen. mehr...
BDEW: Schnellere Genehmigungen für den Netzausbau
[19.06.2026] Der BDEW hat Vorschläge zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus vorgelegt. Nach Angaben des Verbands könnten Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz und im Infrastruktur-Zukunftsgesetz dazu beitragen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Im Fokus stehen Vereinfachungen bei der Modernisierung bestehender Netze und bei Genehmigungsprozessen. mehr...
bne: Studie verweist auf Rekordrenditen bei VNB
[18.06.2026] Eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft zeigt Rekordrenditen bei Deutschlands größten Verteilnetzbetreibern. Gleichzeitig verschärfen sich die Probleme beim Netzausbau und bei neuen Netzanschlüssen für die Energiewende. mehr...
TransnetBW/EWE Netz: Energiewende-App bald in Niedersachsen verfügbar
[18.06.2026] Die Energiewende-App StromGedacht wird künftig auch im Netzgebiet von EWE Netz in Niedersachsen verfügbar sein. Die Kooperation mit TransnetBW erweitert das Konzept netzdienlichen Verbrauchs erstmals auf ein großes Verteilnetz und soll Verbraucher stärker in die Netzstabilisierung einbinden. mehr...
Mitnetz Strom: Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung
[16.06.2026] Mitnetz Strom setzt beim Bau einer neuen Hochspannungsleitung auf einen frühen und intensiven Dialog mit den Bürgern. Der Netzbetreiber will Konflikte vermeiden, die Feinplanung verbessern und Akzeptanz für den Ausbau der Energieinfrastruktur schaffen. mehr...
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KIT: Transparenz für KI-gestützte Vorhersagen in Energiesystemen
[05.06.2026] KIT-Forschende haben mit SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme nachvollziehbar macht. Die Lösung soll Transparenz bei kritischen Anwendungen wie Stromnetzsteuerung, Lastprognosen und Strompreisvorhersagen erhöhen und regulatorische Anforderungen erfüllen. mehr...
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[02.06.2026] Die Hamburger Energienetze führen mit Fair Grid ein neues Vergabeverfahren für große Stromanschlüsse ein. Das Projekt soll knappe Netzkapazitäten fair verteilen und reagiert auf den stark steigenden Leistungsbedarf durch Rechenzentren, Batteriespeicher und die Energiewende. mehr...
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[06.05.2026] Smight, Thüga SmartService und Robotron haben eine vollständige Steuerkette nach §14a EnWG erstmals im Realbetrieb durchgängig umgesetzt. Damit steht Verteilnetzbetreibern eine standardkonforme End-to-End-Architektur zur Verfügung, die Netzengpässe automatisiert erkennt, marktseitig verarbeitet und steuernd auf Verbrauchseinrichtungen zugreift. mehr...
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[27.04.2026] Wärmepumpen können als flexible Verbraucher aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Ein Pilotprojekt von Viessmann Climate Solutions mit Übertragungsnetzbetreibern zeigt erstmals unter Realbedingungen, wie sich Haushaltsgeräte ins Engpassmanagement integrieren lassen. mehr...













