Donnerstag, 29. Januar 2026

Stadtwerke TübingenProfitabel gewirtschaftet

[31.07.2015] Die Stadtwerke Tübingen haben ihre Unternehmensziele im Geschäftsjahr 2014 erreicht. Bei einem Umsatz von über 200 Millionen Euro erzielte der kommunale Versorger einen Gewinn von fast drei Millionen Euro.
Die Stadtwerke Tübingen haben ihre Unternehmensziele im Geschäftsjahr 2014 erreicht.

Die Stadtwerke Tübingen haben ihre Unternehmensziele im Geschäftsjahr 2014 erreicht.

(Bildquelle: Stadtwerke Tübingen / Ulrich Metz)

Die Stadtwerke Tübingen haben das Geschäftsjahr 2014 mit einem insgesamt profitablen Ergebnis abgeschlossen. Der kommunale Versorger erzielte leicht rückläufige Umsatzerlöse von über 200 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von rund 2,9 Millionen Euro. Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung, sagt: „Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres war erfolgreich. Angesichts eines immer komplexer werdenden Marktes war es allerdings abzusehen, dass die Gewinne nicht ganz so deutlich wie im Vorjahr ausfallen würden. Zudem hat der milde Winter zu einem Rückgang beim Gasverkauf geführt. Dennoch wurde das Ergebnisziel des Wirtschaftsplanes 2014 übertroffen. Auch die mittel- und langfristigen Unternehmensziele konnten 2014 uneingeschränkt erfüllt werden.“
Im Geschäftsjahr 2014 investierte das Unternehmen allein 13 Millionen Euro in die Errichtung und den Erwerb von Erzeugungsanlagen aus den Bereichen Sonne- und Windkraft. Rund 90 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren die Stadtwerke damit klimaneutral aus regenerativen Energiequellen. Bis 2020 wollen die Stadtwerke den Bedarf im Tübinger Stromnetz zu 50 Prozent selbst aus erneuerbaren Energien abdecken.
Wie in jedem Jahr haben die Stadtwerke Tübingen die Verluste der strukturell defizitären Sparten übernommen. Nach Angaben des Unternehmens summierten sie sich auf insgesamt rund 6,5 Millionen Euro (3,35 Millionen für den Stadtverkehr, 2,72 Millionen für die Bäder und rund 360.000 Euro für die Parkhäuser). Vom Jahresüberschuss gehen 1,3 Millionen Euro als Ausschüttung an die Universitätsstadt Tübingen. Rund 1,6 Millionen Euro werden als Zuführung in die Gewinnrücklagen eingestellt. Damit soll das Kapital des Unternehmens für das zukünftige Wachstum gestärkt werden.





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