BNetzAPV-Ausschreibung massiv überzeichnet
Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum 1. Oktober 2019 war massiv unterzeichnet. Das teilt die Bundesnetzagentur (BNetzA) mit. Erneut gingen nur Gebote für etwa ein Drittel der Gebotsmenge ein. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 675 Megawatt wurden nur 25 Gebote mit einem Volumen von 204 Megawatt eingereicht. Alle Gebote erhielten einen Zuschlag, da keines wegen Formfehlern ausgeschlossen werden musste. Ein Zuschlag ging an eine Bürgerenergiegesellschaft. Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Brandenburg mit neun Zuschlägen für insgesamt 74 Megawatt sowie jeweils sechs Zuschläge mit insgesamt 51 MW in Nordrhein-Westfalen und insgesamt 29 MW in Schleswig-Holstein. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten wie in der Vorrunde von 6,19 ct/kWh bis zum Höchstwert von 6,20 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,20 ct/kWh.
Bei der Solarausschreibung (PV) wurden 153 Gebote mit einem Leistungsumfang von 648 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 150 MW deutlich überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 27 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 153 Megawatt. Die Zuschläge gingen überwiegend an Bieter mit Geboten auf bayerischen Ackerflächen (19 mit 130 MW). Die Ausweitung des bayerischen Kontingents an Ackerflächen auf insgesamt 70 pro Jahr hat den Wettbewerb stimuliert. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,59 ct/kWh und 5,20 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,90 ct/kWh (Vorrunde 5,47 ct/kWh). In dieser Ausschreibungsrunde wurden elf Gebote aufgrund von Formfehlern oder verspätetem Zugang ausgeschlossen.
Die Zuschläge für PV wurden hier auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
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