rku․itFünf Energieversorger steigen auf Plattform um

Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb.
(Bildquelle: rku.it GmbH)
Fünf Energieversorger steuern ihre zentralen Geschäftsprozesse ab sofort über die Plattform NextGen. Wie rku․it mitteilt, gingen die SWL24 Stadtwerke Lünen, nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe, die Stadtwerke Geldern und weitere Unternehmen mit NextGen | Core sowie die Stadtwerke Velbert mit NextGen | Utilities parallel produktiv.
Der gleichzeitige Go-live gilt als technisch und organisatorisch anspruchsvoll, weil unterschiedliche gewachsene Systemlandschaften, Datenstrukturen und regulatorische Anforderungen in kurzer Zeit zusammengeführt werden mussten. „Die parallele Überführung mehrerer Energieversorger in den produktiven Betrieb auf eine gemeinsame Plattform ist organisatorisch wie technisch eine echte Bewährungsprobe“, sagt Timo Dell, Mitglied des Managementboards von rku․it. Der erfolgreiche Ablauf belege die Reife der Projektmethodik sowie die Stabilität von Migrations- und Testverfahren.
Im Zentrum steht das Modul NextGen | Core, das kaufmännische Kernprozesse wie Finanzwesen, Controlling, Einkauf und Anlagenbuchhaltung in einer durchgängigen Systemlogik bündelt. Ergänzt wird dies durch integrierte Funktionen für Reporting, Budgetierung und automatisierte Workflows. Die Plattform kombiniert standardisierte Best-Practice-Prozesse mit flexibler Parametrisierung und einer Integrationsarchitektur, die individuelle Anforderungen skalierbar und revisionssicher abbildet.
Nach Angaben des Unternehmens zeigt der Parallelbetrieb die technische Belastbarkeit der Plattform. „Wenn eine Plattform in dieser Konstellation stabil läuft, spricht das für architektonische Stärke“, so Dell. Grundlage ist ein SaaS-Cloud-Modell, das Weiterentwicklungen, regulatorische Anpassungen und neue Funktionen zentral ausrollt und zugleich Raum für Erweiterungen lässt.
Als Erfolgsfaktor nennt rku․it die enge Zusammenarbeit mit den Kunden. Automatisierte Roll-out-Prozesse, gemeinsame Abstimmungen in Business Communities und kontinuierliche Schulungen hätten für ein einheitliches Prozessverständnis gesorgt. Mit dem Projekt setzt das Unternehmen nach eigener Einschätzung einen Maßstab für skalierbare Transformationsvorhaben in der Energiewirtschaft.
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