evmGewinn mit neuen Kunden

Die evm-Gruppe will verstärkt ins Stromnetz investieren.
(Bildquelle: Sascha Ditscher/evm)
Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 56,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das Ergebnis lag damit 4,8 Millionen Euro unter dem Rekordwert des Vorjahres. Der Umsatz belief sich auf rund eine Milliarde Euro. Zudem gewann das Unternehmen mit Sitz in Koblenz rund 9.400 neue Kundinnen und Kunden hinzu. Insgesamt versorgt die evm nach eigenen Angaben rund 340.000 Kundinnen und Kunden mit Strom und Erdgas.
Kommunale Anteilseigner profitieren
Von dem Jahresergebnis profitieren auch die kommunalen Anteilseigner. Nach Angaben des Unternehmens werden 48,5 Millionen Euro an die beteiligten Städte und Gemeinden ausgeschüttet. Weitere 7,5 Millionen Euro fließen nach einem Beschluss der Hauptversammlung in die Rücklagen zur Stärkung des Eigenkapitals.
Für die kommenden Jahre plant die evm umfangreiche Investitionen. Bereits 2025 erhöhte das Unternehmen sein Investitionsbudget auf rund 43,1 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon floss in den Ausbau der Stromnetze. Für den aktuellen Fünfjahreszeitraum sind Investitionen von rund 580 Millionen Euro vorgesehen.
Stärkung der Finanzkraft
„Diese Stärkung unserer Finanzkraft stellt eine wichtige Basis für unsere geplanten Investitionen dar. Wir wollen auch in den kommenden Jahren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Stromnetze sowie in weitere Wind- und Solarparks investieren“, erklärt Vorstand Mithun Basu. Ein weiterer Schwerpunkt liegt nach Angaben der evm auf erneuerbaren Energien. Derzeit entsteht mit dem Windpark Schneifelhöhe das bislang größte Einzelprojekt des Unternehmens. Die Anlage soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Mit einer Gesamtleistung von 77 Megawatt soll sie Strom für den Bedarf von rund 160.000 Einwohnerinnen und Einwohnern erzeugen.
Regional erzeugter Ökostrom
Für das zweite Halbjahr 2026 ist zudem der Baubeginn eines Solarparks in einer ehemaligen Tongrube bei Weltersburg-Guckheim geplant. Darüber hinaus arbeite das Unternehmen an weiteren Projekten. „Wir engagieren uns so stark im Bereich Erneuerbare, weil wir das Ziel haben, bis 2030 unsere Kunden vollständig mit regional erzeugtem Ökostrom zu versorgen“, erläutert Vorstand Christoph Hesse.
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