Dienstag, 3. Februar 2026

GabrielPV-Ausschreibungen waren voller Erfolg

[18.01.2016] Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat jetzt den Erfahrungsbericht zu den Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen kommentiert. Diese haben nach Einschätzung des Bundesministers sehr gut funktioniert.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel will künftig die Förderung aller erneuerbaren Energien auf Ausschreibungen umstellen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel will künftig die Förderung aller erneuerbaren Energien auf Ausschreibungen umstellen.

(Bildquelle: BMWi/Maurice Weiss)

Ein jetzt im Bundeskabinett verabschiedeter Erfahrungsbericht zu den Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Jahr 2015 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeigt, dass das Instrument der Ausschreibungen erfolgreich ist und funktioniert. Nach Angaben des BMWi sei die Wettbewerbsintensität in allen drei Ausschreibungsrunden hoch gewesen, das Preisniveau für die Förderung sei von Runde zu Runde gesunken. Es hätten sich verschiedene Akteure beteiligt und auch kleine Bieter sollen Zuschläge erhalten haben. Deshalb zeige der Erfahrungsbericht, dass das Instrument der Ausschreibungen gut funktioniere. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, kommentierte: „Die Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen haben sehr gut funktioniert. Wir wollen daher in einem zweiten Schritt mit dem EEG 2016 auch die Förderung für die anderen erneuerbaren Energien grundsätzlich auf Ausschreibungen umstellen.“ Laut dem BMWi bildet der Erfahrungsbericht die Grundlage für den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014 angelegten Systemwechsel, demzufolge spätestens ab dem Jahr 2017 die Förderhöhe für Strom aus erneuerbaren Energien über Ausschreibungen wettbewerblich ermittelt werden soll. In dem Bericht heißt es weiter, dass im Jahr 2015 insgesamt drei Ausschreibungsrunden für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Volumen von jeweils 500 Megawatt stattgefunden haben. Die Gebotsmenge sei in allen Runden deutlich überzeichnet gewesen. Dabei ist das Preisniveau nach Angaben des BMWi von 9,17 Cent/Kilowattstunde (ct/kWh) in der ersten Runde über 8,49 ct/kWh in der zweiten Runde auf schließlich 8 ct/kWh in der letzten Runde gesunken.





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