Donnerstag, 12. März 2026

Stadt.Land.DigitalQuartier Jena-Lobeda ausgezeichnet

[18.01.2019] Ein Sonderpreis des Bundeswettbewerbs Stadt.Land.Digital ist an das Projekt „Smartes Quartier Jena-Lobeda“ vergeben worden. Das Projekt kombiniert die Sanierung von 300 Wohnungen mit der Entwicklung digitaler Services.

Das „Smarte Quartier Jena-Lobeda“ ist beim Bundeswettbewerb Stadt.Land.Digital mit dem Sonderpreis in der Kategorie Kommunales Unternehmen ausgezeichnet worden. Die Preise des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgelobten Wettbewerbs wurden am Mittwoch (16. Januar 2019) im Rahmen der Bundeskonferenz Stadt.Land.Digital in Berlin überreicht. Zum Projekt: Wie die Stadtwerke Jena berichten, beginnt in diesem Jahr das Unternehmen jenawohnen im Ortsteil Lobeda der thüringischen Stadt Jena mit der Sanierung von drei elfgeschossigen Plattenbauten aus den 1970er-Jahren. Neben der baulichen Sanierung sollen der Gebäudekomplex und die Wohnungen dabei mit intelligenten digitalen Zusatzleistungen ausgestattet werden. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und neue Formen des Zusammenlebens zu ermöglichen. Die dabei eingesetzten digitalen und andere Techniken sind nicht das Ziel, sondern Hilfsmittel auf diesem Weg“, erklärt Gunar Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena Netze, die das Smart-Quartier-Projekt in Kooperation mit jenawohnen federführend betreut. Beide Unternehmen sind Tochtergesellschaften der Stadtwerke Jena.
Wie die Stadtwerke mitteilen, ist die anstehende Sanierung der Gebäude für die Umsetzung die optimale Ausgangslage. So sollen im neuen Quartier digitale Serviceleistungen für die Bereiche intelligentes Wohnen, Elektromobilität, Gesundheit, Energie und Logistik angeboten werden. Die Herausforderung bestehe in einer für die Mieter einfach zu bedienenden Vernetzung der verschiedenen Servicebereiche. „Für uns und unsere Kooperationspartner, die wir für einzelne Dienstleistungen noch suchen, bietet sich die große Chance, Abläufe und Prozesse rund um das Thema Digitalisierung in Städten in einem realen Umfeld mieterorientiert zu entwickeln“, sagt Schmidt.





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