Samstag, 26. September 2026

Rheinland-PfalzResultate der H2-Studie

[21.11.2022] In der Wassserstofftechnologie sieht das Land Rheinland-Pfalz große Potenziale. Eine Wasserstoffstudie zeigt nun das tatsächliche Lagebild auf und gibt erste Empfehlungen für den Ausbaupfad.

In Wasserstoff sieht die rheinland-pfälzische Landesregierung einen Energieträger der klimaneutralen Zukunft. Rheinland-Pfalz soll deswegen zu einer Modellregion für grüne Wasserstofftechnologien gemacht werden. Zu diesem Zweck wurde im Auftrag des Klimaschutzministeriums durch ein Konsortium unter Führung des Unternehmens umlaut energy eine Wasserstoffstudie mit Roadmap erstellt. „Die Landesregierung bringt mit 184 Millionen Euro Wasserstoffprojekte im Land voran. Mit dieser Landesförderung holen wir zusätzliche Fördermittel von Bund und EU in erheblichem Umfang für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft nach Rheinland-Pfalz“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Klimaschutzministerin Katrin Eder und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Studie. Die Roadmap zur Studie zeigt die nächsten Schritte für Rheinland-Pfalz auf. „Rheinland-Pfalz hat mit seiner Wirtschaftsstruktur, seiner gut ausgebauten Wasserstraßen-Infrastruktur sowie seiner geografischen Lage mit seinen Grenzen insbesondere zu Belgien und Holland mit ihren bedeutenden Häfen gute Voraussetzungen, um ein Knotenpunkt für die Wasserstoffindustrie zu werden“, erklärt Ministerpräsidentin Dreyer. Mit den Ergebnissen der Wasserstoffstudie mit Roadmap für Rheinland-Pfalz habe man nun ein genaues Lagebild und erste Empfehlungen für den Ausbaupfad.
Mit einem räumlich und zeitlich detailliert aufgelösten Optimierungsmodell wurden laut dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in der Studie für Rheinland-Pfalz realistische Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität im Jahr 2040 entwickelt. Die politisch gesetzten Randbedingungen seien berücksichtigt worden. Dazu gehöre die Treibhausgasneutralität bis spätestens 2040, der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft um mindestens 500 Megawatt pro Jahr bis 2030 und ab dem Jahr 2030 eine bilanzielle Stromdeckung durch 100 Prozent mit erneuerbare Energien (EE). Die Wasserstoffstudie mit Roadmap soll allen beteiligten Akteuren wie den Unternehmen, Kommunen, Institutionen und sonstigen Einrichtungen und der Landesregierung selbst als Informationsquelle und Ideengeberin dienen.





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