Stadtwerke Sankt AugustinStrom-Ortsnetzstationen smartifiziert

Startschuss zur Smartifizierung des Stromnetzes von Sankt Augustin.
v.l.: Michael Ulbrich, Leiter Netzmanagement Rhein-Sieg-Netz GmbH; Maximilian Schrader, Netzplanung Westnetz GmbH; Marcus Lübken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Sankt Augustin; Markus Stein, Obermonteur bei Westnetz GmbH
(Bildquelle: Ulrike Clever)

Startschuss zur Smartifizierung des Stromnetzes von Sankt Augustin.
v.l.: Michael Ulbrich, Leiter Netzmanagement Rhein-Sieg-Netz GmbH; Maximilian Schrader, Netzplanung Westnetz GmbH; Marcus Lübken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Sankt Augustin; Markus Stein, Obermonteur bei Westnetz GmbH
(Bildquelle: Ulrike Clever)
Die Stadtwerke Sankt Augustin haben jetzt ihre ersten beiden Strom-Ortsnetzstationen smartifiziert. Wie der regionale Energieversorger mitteilt, will er damit der zunehmend dezentralen und schwankenden regenerativen Stromerzeugung Rechnung tragen und so weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit gewährleisten. Dafür setzen die Stadtwerke Sankt Augustin und das Unternehmen Westnetz beim Umbau der Netze in der Stadt Sankt Augustin im Rhein-Sieg-Kreis auf smarte Technik. Ein wichtiger Baustein seien dabei die digitalen Strom-Ortsnetzstationen (digiONS) in den Ortsteilen Menden und Birlinghoven.
„Der Einsatz von digiONS unterstützt uns bei der wichtigen Aufgabe, auch bei einer weiter steigenden Einspeisung von dezentralem, volatilem grünem Strom die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, erläutert Marcus Lübken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Sankt Augustin, und ergänzt: „Denn durch sie wissen wir, wann und wo wie viel Energie verbraucht und eingespeist wird.“
Nach Angaben der Stadtwerke Sankt Augustin werden die üblichen Aufgaben der Spannungsumwandlung und der Bereitstellung von Strom für Haushalte und Gewerbe mit den digiONS um intelligente Funktionen erweitert. Mithilfe einer speziellen Fernwirk- und Messtechnik erfassen sie Daten über die Auslastung des Stromnetzes und liefern sie in Echtzeit an die Netzexperten, die aus der Ferne messen, analysieren und auch regeln können. So konnten Engpässe vermieden und das Netz gezielter ausgebaut werden. Zudem erkenne das intelligente System Stromausfälle besonders schnell, sodass die Stromversorgung im Störungsfall deutlich schneller wiederhergestellt werden könne.
Insgesamt sechs digiONS mit einem Investitionsvolumen von rund 550.000 Euro werden voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 in Sankt Augustin eingebaut sein.
Neben der Digitalisierung des Netzes investierten die Stadtwerke Sankt Augustin – mit steigender Tendenz – jährlich rund 1,3 Millionen Euro in die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit sowie in den Ausbau des Stromnetzes für die Energiewende in Sankt Augustin.
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