SuedLinkTrassenverlauf durch Nordhessen steht fest

Planfeststellung: SuedLink-Abschnitt reicht von der Grenze zwischen Niedersachsen und Hessen bis zur Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen.
(Bildquelle: Bundesnetzagentur)
Das Planfeststellungsverfahren für einen weiteren Teil der Stromtrasse SuedLink ist abgeschlossen. Das teilte die Bundesnetzagentur vergangene Woche mit. Der betroffene Abschnitt reicht von der Grenze zwischen Niedersachsen und Hessen bei Neu-Eichenberg bis zur Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen bei Herleshausen.
Die Leitung verläuft auf etwa 65 Kilometern Länge durch den Werra-Meißner-Kreis. Dort folgen die Stromtrassen dem Verlauf der Werra, unterqueren den Fluss mehrfach und umgehen die Stadt Bad Sooden-Allendorf im Osten. Im weiteren Verlauf durchqueren sie den Ringgau. Südlich der hessisch-thüringischen Grenze endet der Abschnitt. Dort soll später der nächste Teil beginnen. Dieser befindet sich noch im Genehmigungsverfahren.
In dem Abschnitt verlaufen die Leitungen der beiden SuedLink-Projekte parallel. Die so genannte Vorhaben-3-Trasse soll Brunsbüttel in Schleswig-Holstein mit Großgartach in Baden-Württemberg verbinden. Vorhaben 4 führt von Wilster in Schleswig-Holstein nach Bergrheinfeld in Bayern. Beide Leitungen werden als Erdkabel gebaut und in Gleichstromtechnik betrieben.
Die Bundesnetzagentur beschreibt SuedLink als „Rückgrat der Energiewende“. Die Leitung soll Strom aus Windkraft im Norden zu den Verbrauchszentren im Süden bringen. Verantwortlich für Planung und Bau sind die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW.
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