Sonntag, 22. März 2026

DirektvermarktungTrianel reagiert auf EEG-Novelle

[04.08.2014] Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat die Handelsstrategie auf die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien an den Strommärkten angepasst.
Trading Floor: Trianel stärkt den Intraday-Handel.

Trading Floor: Trianel stärkt den Intraday-Handel.

(Bildquelle: Trianel)

Mit Inkrafttreten der EEG-Novelle am 1. August 2014 muss der erzeugte Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von mindestens 500 Kilowatt direktvermarktet werden. Ab Januar 2016 gilt die Direktvermarktungspflicht auch für Neuanlagen ab einer Leistung von 100 Kilowatt. Für die Unternehmen Trianel und GESY Green Energy Systems ist dies Grund, ihre Kooperation zu vertiefen. Seit 2012 haben die Stadtwerke-Kooperation Trianel und GESY ein Direktvermarktungsportfolio von rund 3.000 Megawatt aufgebaut. „Wir haben uns mit Blick auf die Pflicht zur Direktvermarktung und den zunehmenden Wettbewerb neu aufgestellt und wollen auch in Zukunft EE-Anlagenbetreiber mit transparenten Konditionen und Markt-Know-how überzeugen“, sagt Trianel-Bereichsleiter Stefan Sewckow. Trianel habe in den vergangenen Monaten die Handelsstrategie auf die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien an den Strommärkten angepasst. Neben dem Ausbau des 24/7-Handels und der personellen Stärkung des Intraday-Handels werde ein Fokus auf verbesserte Wetterprognosen gelegt. „Für die Marktintegration der Erneuerbaren ist es entscheidend, deren Leistung so genau wie möglich zu prognostizieren und am Markt platzieren zu können“, erklärt Sewckow. Um die Marktintegration von Kleinstanlagen voranzutreiben, setze Trianel auch auf die Vermarktung von Sekundärregelleistung aus erneuerbaren Energien. Mit der Bündelung der Erzeugungsleistung von kleineren EE-Anlagen im Trianel-Sekundärregelpool werde das Angebot für dezentrale Anlagen ausgeweitet, sodass bereits Anlagen ab einer Größe von 200 Kilowatt Regelleistung vermarktet werden können.



Stichwörter: Unternehmen, Trianel, GESY


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