EEG-PrognoseÜber 70 Prozent mehr Ökostrom
Erneuerbare Energieträger werden 2018 voraussichtlich 70 Prozent mehr Strom erzeugen als noch im Vorjahr.
(Bildquelle: Marko Greitschus / pixelio.de)
Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) (Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW) haben am vergangenen Freitag (15.11.2013) die EEG-Mittelfristprognose veröffentlicht. Demnach wird für das Jahr 2018 eine installierte Leistung von über 111 Gigawatt aus erneuerbaren Energiequellen erwartet, wovon über 92 Prozent auf Solar- und Windenergie entfallen. Die prognostizierte Jahresarbeit liegt bei über 200 Terawattstunden. Das entspreche einer Steigerung von über 70 Prozent gegenüber den Ist-Werten von 2012. Dabei wird davon ausgegangen, dass 2018 ein gutes Viertel der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (über 51 Terrawattstunden) feste Vergütungssätze in Anspruch nehmen wird. Rund 12,1 Milliarden Euro Vergütungen seien voraussichtlich an die Anlagenbetreiber zu zahlen. Zusätzlich wird laut ÜNB mit einer Prämienzahlung von 14,6 Milliarden Euro an diejenigen Anlagen gerechnet, die sich im Marktprämienmodell befinden und eine prognostizierte Erzeugungsmenge von 140 Terrawattstunden aufweisen. Hinzu kommen rund 3,2 Terrawattstunden für weitere Formen der Direktvermarktung sowie rund 5,9 Terrawattstunden an Photovoltaik-Erzeugung, die durch die Anlagenbetreiber selbst verbraucht werden.
Zusätzlich zur EEG-Mittelfristprognose haben die deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine Prognose über die Bandbreite der EEG-Umlage für 2015 vorgelegt. Diese liegt demnach zwischen 5,85 und 6,86 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Für nächstes Jahr wird mit einer EEG-Umlage von 6,24 Cent pro Kilowattstunde gerechnet (17235+wir berichteten).
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