Freitag, 6. März 2026

Gemeindewerke BudenheimUmstellung auf Kraftwerk Software

[20.01.2026] Die Gemeindewerke Budenheim stellen ihre IT-Landschaft auf eine einheitliche Plattform von Kraftwerk Software um. Ziel sind weniger Schnittstellen, mehr Automatisierung und der Betrieb zentraler Geschäftsprozesse in der Cloud.

Die Gemeindewerke Budenheim migrieren im Laufe des Jahres ihre bestehende Anwendungslandschaft vollständig auf die Plattformlösung von Kraftwerk Software.

(Bildquelle: Gemeindewerke Budenheim)

Die Gemeindewerke Budenheim migrieren im Laufe des Jahres ihre bestehende Anwendungslandschaft vollständig auf die Plattformlösung von Kraftwerk Software. Wie Kraftwerk Software mitteilt, ersetzt die neue Umgebung künftig mehrere bisher getrennte Systeme und bündelt zentrale Geschäftsprozesse auf einer gemeinsamen technologischen Basis.

Nach Angaben der Beteiligten nutzt das kommunale Versorgungsunternehmen bislang fünf unterschiedliche Anwendungen. Künftig soll eine einheitliche Plattform sämtliche Anforderungen über alle Sparten hinweg abdecken. Andreas Weil, kaufmännischer Vorstand der Gemeindewerke Budenheim, begründet die Entscheidung mit dem Wunsch nach einer integrierten Lösung aus einer Hand. Neben der bisherigen Strom- und Wasserabrechnung, die mit der Software WinEV betrieben wurde, werden auch das Finanz- und Rechnungswesen, das Energiedatenmanagement sowie das Dokumentenmanagementsystem in die neue Plattform integriert. Die Inbetriebnahme des Gesamtsystems ist für Anfang Januar 2027 vorgesehen.

Von der Umstellung erwartet das Unternehmen laut eigener Darstellung eine deutliche Vereinfachung der Arbeitsabläufe. Durch den Wegfall von Schnittstellen zwischen Einzelsystemen sollen Medienbrüche reduziert und Prozesse stärker automatisiert werden. Matthias Nauth, IT-Verantwortlicher der Gemeindewerke Budenheim, verweist zudem auf die technologische Basis der Lösung. Die Plattform baut auf Microsoft Dynamics 365 auf und ermöglicht unter anderem die Nutzung von KI-Funktionen über Microsoft Copilot.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Betriebsmodell. Nach Angaben der Gemeindewerke soll der Cloud-Betrieb die interne IT entlasten, da Aufgaben wie Systemverfügbarkeit, Datensicherung und IT-Sicherheit vom Plattformanbieter übernommen werden. Gerade für kleinere kommunale Unternehmen bedeute dies eine spürbare Reduzierung des administrativen Aufwands.

Die Gemeindewerke Budenheim versorgen nach eigenen Angaben rund 10.000 Einwohner der Gemeinde Budenheim, die direkt am Rhein bei Mainz liegt, mit Strom und Wasser. Darüber hinaus sind sie für die Abwasserentsorgung, den Betrieb des kommunalen Hallenbads sowie den Bauhof zuständig. Mit der geplanten Plattformmigration wollen sie ihre IT-Struktur an diese vielfältigen Aufgaben anpassen und langfristig modernisieren.





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