BundesprojektUnterstützung für Kommunen

Das Projekt BEEKOMM soll Kommunen dabei unterstützen, den Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik zu beschleunigen.
(Bildquelle: KEA-BW/Max Peters)
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium das Verbundprojekt „BEEKOMM – Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen“. Ziel ist es nach Angaben der Projektpartner, Kommunen beim Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik fachlich, organisatorisch und kommunikativ zu unterstützen.
KEA-BW übernimmt Koordination
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) übernimmt die Leitung und Koordination des Projekts. BEEKOMM startete am 1. Mai 2026 und ist auf vier Jahre angelegt. Nach Angaben der KEA-BW stehen viele Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien vor Herausforderungen. Dazu zählen begrenzte personelle Ressourcen, hohe fachliche Anforderungen und Konflikte vor Ort. Das Projekt setzt deshalb auf frühe Information der Bürgerinnen und Bürger sowie auf Dialog- und Beteiligungsformate. Damit sollen Prozesse beschleunigt und die Akzeptanz für Projekte der Energiewende gestärkt werden.
Praxisnahe Unterstützungsangebote
„Die Ausbauziele für erneuerbare Energien können nur erreicht werden, wenn Kommunen die notwendige Unterstützung erhalten – fachlich, organisatorisch und kommunikativ. Mit BEEKOMM bündeln die beteiligten Partner ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsam praxisnahe Unterstützungsangebote für Städte und Gemeinden in ganz Deutschland“, sagt Martina Hofmann, Geschäftsführerin der KEA-BW. An dem Verbundprojekt beteiligen sich erstmals mehrere Landesenergieagenturen und vergleichbare Einrichtungen bundesweit. Partner sind neben der KEA-BW die Landesenergieagenturen aus Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen und Thüringen.
Qualifizierung für kommunale Akteure
Geplant sind unter anderem ein bundesweiter Erfahrungsaustausch, gemeinsame Schulungsmaterialien sowie Qualifizierungsangebote für kommunale Akteurinnen und Akteure. Außerdem sollen regionale Ansprechpersonen aufgebaut werden, die Kommunen und lokale Multiplikatoren begleiten. In Baden-Württemberg gehören dazu insbesondere regionale Klimaschutz- und Energieagenturen. Das Netzwerk plant zudem Unterstützung bei Dialog- und Beteiligungsprozessen sowie bei der Begleitung kommunaler Projekte zum Ausbau erneuerbarer Energien.
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