Montag, 31. August 2026

Schleswig-HolsteinInstitut für Energiewendeforschung erhält Förderung

[31.08.2026] Das Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE) der Fachhochschule Westküste erhält weitere 3,65 Millionen Euro für seine Energiewendeforschung. Bis 2030 soll die Förderung Forschung und Transfer unter anderem zu Wärme, Wasserstoff, Netzintegration und Gebäudetechnik absichern.

Das Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE) der Fachhochschule Westküste erhält bis 2030 weitere 3,65 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein. Wie das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur berichtet, überreichte Forschungsministerin Dorit Stenke den Förderbescheid vergangene Woche in Heide an Professorin. Anja Wollesen, Präsidentin der Fachhochschule Westküste.

Mit der Förderung baut das ITE seine Forschungs- und Transferinfrastruktur für die Energiewende aus. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Wärme, Wasserstoff, Netzintegration und Gebäudetechnik. Das Land unterstützt das Institut bereits seit 2019 und hat dafür bislang 6,2 Millionen Euro bereitgestellt. Die neue Förderung soll dem ITE nach Angaben des Ministeriums für weitere vier Jahre Planungssicherheit geben.

Das Institut verbindet technische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Perspektiven auf die Transformation des Energiesystems. Es arbeitet in den drei Bereichen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Energiewenderecht. Zu den Kompetenzfeldern zählen unter anderem Sektorenkopplung, Netzintegration, Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Regelungstechnik. Hinzu kommen Fragen der gesellschaftlichen Beteiligung und Akzeptanz sowie des Energiewenderechts.

Für Stadtwerke und andere Akteure der Energiewende ist insbesondere der Anwendungsbezug der Forschung relevant. Das ITE will Forschungsergebnisse in die Lehre sowie in Wirtschaft und Gesellschaft übertragen. Nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters Professor Oliver Opel ermöglicht die Landesförderung zudem, weitere Drittmittel einzuwerben und Forschungsprojekte umzusetzen.

Am ITE arbeiten rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie sieben Professorinnen und Professoren. In den vergangenen sechs Jahren warb das Institut nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen Euro an Drittmitteln ein. Damit gehört es zu den forschungs- und anwendungsstarken Instituten im schleswig-holsteinischen Fachhochschulsektor.

Forschungsministerin Stenke bezeichnete das ITE als Teil des Landeskompetenzzentrums Energiewendeforschung. Das Institut solle seinen bisherigen Weg als wissenschaftlicher Motor des WestküstenCampus für Nachhaltige Entwicklung und Transformation fortsetzen und Impulse für ein klimaneutrales Schleswig-Holstein geben.





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