Stadtwerke GießenZentrale Steuerungszentrale

Nach rund drei Monaten Testbetrieb haben die Stadtwerke Gießen eine neue Netzleitstelle offiziell in Dienst genommen.
v.l.: Jens Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der SWG; Gießens Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich; Stadträtin und SWG-Aufsichtsratsvorsitzende Astrid Eibelshäuser; Leiter der Netzleitstelle Kai Timmermann; IT-Sicherheitsbeauftragter Jörg Scheibelberger
(Bildquelle: Stadtwerke Gießen AG)

Nach rund drei Monaten Testbetrieb haben die Stadtwerke Gießen eine neue Netzleitstelle offiziell in Dienst genommen.
v.l.: Jens Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der SWG; Gießens Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich; Stadträtin und SWG-Aufsichtsratsvorsitzende Astrid Eibelshäuser; Leiter der Netzleitstelle Kai Timmermann; IT-Sicherheitsbeauftragter Jörg Scheibelberger
(Bildquelle: Stadtwerke Gießen AG)
Nach rund drei Monaten Testbetrieb haben die Stadtwerke Gießen (SWG) eine neue Netzleitstelle offiziell in Dienst genommen. Wie der kommunale Versorger mitteilt, kommt damit auch ein neues, zentrales Steuerungskonzept zum Tragen. Statt von zwei Leitstellen werden die Strom-, Erdgas- und Wassernetze sowie das Fernwärmenetz nun von der mit modernster Technik ausgestatteten Anlage überwacht. Kai Timmermann, Leiter der Netzleitstelle, erklärt: „Die verschiedenen Aufgaben bei der Überwachung der Netze lassen sich sehr gut in einer Anlage erledigen. Genau genommen sogar besser.“
Die neue Organisation ermögliche es, die Netzleitstelle mit dem gleichen Personal rund um die Uhr zu besetzen. Bisher hätten die Kollegen, die für die Strom-, Erdgas- und Wassernetze zuständig waren, abwechselnd Nachtbereitschaften übernommen. „Das hat all die Jahre sehr gut funktioniert“, sagt Matthias Fink, Leiter der Abteilung Wärmeversorgung bei den Stadtwerken Gießen. „Aber wir gehen davon aus, dass wir künftig speziell beim Strom deutlich öfter eingreifen müssen.“
Nach den Worten von SWG-Vorstand Jens Schmidt ist geplant, die Netzüberwachung künftig anderen Netzbetreibern als Dienstleistung anzubieten. Schmidt: „Vor allem kleinere Kommunen, die ihre Netze selbst betreiben, dürften sich für eine solche Option interessieren.“ Dann könnten von der neuen Gießener Netzleitstelle aus in Zukunft auch Netze in ganz anderen Regionen Deutschlands kontrolliert werden.
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