EnBWEnergiewende. Sicher. Machen.

Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg startet eine strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien.
(Bildquelle: EnBW/Andy Ridder, Stuttgart)
Unter dem Leitmotiv „Energiewende. Sicher. Machen.“ will sich Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg strategisch neu ausrichten. „Die EnBW-Strategie 2020 ist ein klares Bekenntnis ohne wenn und aber zur Energiewende“, betont EnBW-Vorstandsvorsitzender Frank Mastiaux. „Wir wollen eine aktive und beispielgebende Rolle bei der Gestaltung der Energiewende spielen und uns dabei auf attraktive Wachstumsfelder konzentrieren.“ Der Konzern werde in den kommenden Jahren Milliardensummen in Umbau und Modernisierung seiner Erzeugung und Infrastruktur investieren und das gesamte Portfolio umbauen. Mit neuen Geschäftsmodellen, umfassenden Dienstleistungsangeboten und Beteiligungsmöglichkeiten soll die EnBW bevorzugter Partner für Haushalte, Industrie und Kommunen werden, so Mastiaux weiter. „Wir haben ein klares Bild davon, wohin wir wollen und wie wir es erreichen. Und wir beginnen hier und jetzt mit den dafür notwendigen Veränderungen. Die Mitarbeiter der EnBW werden ihre Erfahrungen und Kompetenzen in den Dienst der Energiewende und unserer Kunden stellen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist der rapide strukturelle Umbruch in der Energiewirtschaft Ausgangspunkt und zwingende Notwendigkeit für eine strategische Neuausrichtung. Dieser führe zu drastisch sinkenden Erträgen vor allem im konventionellen Kraftwerksgeschäft als bisher tragender Säule der traditionellen Energieversorger. Die EnBW werde den Ausbau der erneuerbaren Energien und der erforderlichen Netzinfrastruktur konsequent vorantreiben. Über einen längeren Zeitraum des Übergangs werde aber auch der konventionelle Kraftwerkspark zur Aufrechterhaltung der sicheren Stromversorgung eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus will der Konzern die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Kommunen und Stadtwerken deutlich verstärken.
Insgesamt über sieben Milliarden Euro will die EnBW nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren in die Neuausrichtung investieren. Der Schwerpunkt werde dabei auf Wind- und Wasserkraftaktivitäten im industriellen Maßstab und dem gezielten Ausbau der Netze sowohl im Transport- als auch im Verteilnetzbereich bis hin zu Smart Grids liegen. Bis 2020 sollen beispielsweise 3,5 Milliarden Euro zusätzlich zu den bisherigen Investitionsvorhaben in den Ausbau der Windkraft fließen. Weitere drei Milliarden Euro seien für Investitionen in das Netzgeschäft geplant. Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien von derzeit 12 auf fast 40 Prozent erhöht werden, heißt es in der Meldung.
Franz Untersteller, Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft begrüßt das uneingeschränkte Bekenntnis der EnBW zur Energiewende: „Die EnBW demonstriert mit ihren Plänen einen starken Modernisierungswillen. Ich gehe davon aus, dass der Konzern künftig eine treibende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland spielen kann.“
VNEW: Unter neuer Flagge unterwegs
[27.03.2026] Der Stadtwerkeverband VSHEW firmiert künftig als Verband der Norddeutschen Energie- und Wasserwirtschaft (VNEW). Hintergrund ist die Ausweitung auf weitere Bundesländer sowie der Anspruch, die Energiewende regional stärker zu bündeln. mehr...
JUWI: Strategische Neuausrichtung
[17.03.2026] Der Projektentwickler JUWI richtet seine Organisation neu aus und fokussiert sich stärker auf seine europäischen Kernmärkte im Wind- und Solarsektor. Hintergrund sind verschärfter Wettbewerb um Investoren, Netzanschlüsse und Ausschreibungen – mit der Neuausrichtung will das Unternehmen seine Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sichern. mehr...
Stadtwerke Essen: Ausweitung der Partnerschaft mit Iqony Fernwärme
[17.03.2026] Die Stadtwerke Essen und Iqony Fernwärme wollen ihre Wärmeinfrastrukturen künftig enger verzahnen. Eine neue Partnerschaftsvereinbarung soll Synergien beim Ausbau klimafreundlicher Netze heben und Optionen wie Netzkopplungen oder gemeinsame Erzeugungsanlagen prüfen. mehr...
evm: Nachhaltige Energiegewinnung
[13.03.2026] Die Wind- und Solarparks der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nun plant das Unternehmen die Errichtung weiterer Anlagen in der Region. mehr...
Stadtwerke Jena Netze: Relaunch der Webseite
[13.03.2026] Die Stadtwerke Jena Netze haben ihre Webseite vollständig überarbeitet und neu strukturiert. Der Relaunch soll Kundinnen und Kunden den Zugang zu Informationen rund um Netzanschlüsse, Photovoltaik, Wärmepumpen und aktuelle Baustellen deutlich erleichtern. mehr...
GISA/TMZ: Fortsetzung der Zusammenarbeit
[12.03.2026] GISA stellt Thüringer Mess- und Zählerwesen Service künftig auch das Management steuerbarer lokaler Systeme (CLS) vollständig als Software-as-a-Service bereit. Mit der Verlängerung ihrer Smart-Metering-Partnerschaft um fünf Jahre bauen beide Unternehmen ihre gemeinsame Plattform für Gateway-Administration und Messdatenmanagement weiter aus. mehr...
VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem
[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...
JUWI: Partnerschaft mit Vestas ausgebaut
[26.02.2026] Mit einer neuen Rahmenvereinbarung wollen zwei Windenergie-Unternehmen ihre Kooperation festigen. Das Ziel besteht darin, künftige Projekte in Deutschland effizienter umzusetzen. Beide Seiten verweisen auf ihre langjährige Zusammenarbeit. mehr...
Stadtwerke Herrenberg/Energie Calw: Gemeinsame Neugründung von Energie Herrenberg
[25.02.2026] Die Stadtwerke Herrenberg gründen gemeinsam mit Energie Calw die Gesellschaft Energie Herrenberg. Mit dem neuen kommunalen Versorger will die Stadt Herrenberg Vertrieb und Energiewende vor Ort neu organisieren und Wertschöpfung in der Region sichern. mehr...
Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt
[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...
dena: 100 vielversprechende Start-ups
[17.02.2026] Die Deutsche Energie-Agentur und die Start Up Energy Transition haben die SET100-Liste 2026 mit den weltweit vielversprechendsten Climate-Tech-Start-ups veröffentlicht. Die Auswahl zeigt, welche Technologien der Energiewende den Sprung aus der Pilotphase schaffen und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. mehr...
Bilanz: E.ON steigert Gewinn und Investitionen
[16.02.2026] Der Energiekonzern E.ON hat im Jahr 2025 mehr verdient und mehr investiert. Vor allem das Netzgeschäft wuchs deutlich. Bis 2030 plant das Unternehmen Investitionen von rund 48 Milliarden Euro. mehr...
Hertener Stadtwerke: Zertifizierung erhalten
[16.02.2026] Die Hertener Stadtwerke haben ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und sich zertifizieren lassen. Damit reagieren sie auf gesetzliche Vorgaben für Großverbraucher und wollen vor allem in ihren energieintensiven Bädern systematisch Kosten und CO₂ senken. mehr...
Stadtwerke Schwäbisch Hall: Wechsel zu Wilken
[11.02.2026] Die Stadtwerke Schwäbisch Hall ersetzen ihr bisheriges Abrechnungssystem für Dienstleistungskunden durch eine cloud-native Standardplattform. Mit dem Wechsel zu GY von Wilken beginnt zugleich eine strategische Partnerschaft mit Blick auf neue Markt- und Regulierungsanforderungen. mehr...
Amprion: Hybrider Offshore-Interkonnektor geplant
[28.01.2026] Deutschland und Dänemark wollen ihre Stromnetze in der Nordsee enger verknüpfen und planen einen hybriden Offshore-Interkonnektor zwischen beiden Ländern. Amprion und Energinet sollen das Projekt mit innovativer Gleichstromtechnik auf See umsetzen. mehr...














