eno energyPrototyp im Testbetrieb

Die eno 114 des Unternehmens eno energy soll insbesondere für Orte mit erhöhter Umgebungsturbulenz geeignet sein.
(Bildquelle: eno energy)
eno energy erweitert sein Produktportfolio. Mit der eno 114 will das Unternehmen nach eigenen Angaben neue Maßstäbe für den Betrieb von Windenergieanlagen an windreichen küstennahen Standorten setzen. Nach Errichtung eines Prototypen der eno 114 im ostseenahen Brusow ist an der Nordseeküste nun die zweite Turbine dieser Art errichtet worden. Laut eno energy macht eine Vielzahl eigenentwickelter Komponenten und innovativer Detaillösungen die 3,5-Megawatt-Anlage zur derzeit leistungsstärksten Onshore-Anlage in ihrer Klasse. Mit einem Rotordurchmesser von rund 115 Metern und einer Nabenhöhe von 92 Metern sowie ihrer Turbulenzfestigkeit sei die eno 114 ideal für Orte mit erhöhter Umgebungsturbulenz, aber auch für Repowering-Projekte, Lückenbebauungen und ein kompaktes Windpark-Layout. Möglich werde dies dank der optimal auf den Windparkbetrieb abgestimmten Rotorblätter und der turbulenzresistenten Auslegung von Tragstruktur und Antriebsstrangkomponenten. Insgesamt könne mit dem Einsatz der 114er eine überdurchschnittlich hohe Wirtschaftlichkeit im Windpark erreicht werden.
Der Standort im mecklenburgischen Brusow bietet laut eno energy gute Bedingungen für die umfangreichen Testverfahren, die nach Inbetriebnahme der Turbine begonnen haben. „Da das Windangebot ausreichend groß ist und keine weiteren Windenergieanlagen in der näheren Umgebung vorhanden sind, ist eine freie Anströmung der Maschine möglich“, sagt Projektleiterin Christin Plepla. Am ostfriesischen Nordseestandort spiele die zweite 114er ihre Stärken in einem heterogenen Umfeld von rund einem Dutzend Anlagen unterschiedlicher Hersteller aus. Als Repowering-Projekt ersetzt sie eine Bestandsanlage und ist jetzt die leistungsstärkste Turbine in einem Bestandswindpark. eno energy will den Prototyp eno 114 auf der diesjährigen Hannover Messe vom 7. bis zum 11. April 2014 präsentieren.
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