Mittwoch, 28. Januar 2026

Fraunhofer IWESZubaurekord bei Windenergie

[09.04.2014] Der aktuelle Windenergie-Report des Fraunhofer-Instituts IWES vermeldet einen Zubaurekord bei Windkraft in Deutschland.
Bau eines Offshore-Parks: Windenergie deckte 2013 rund acht Prozent des deutschen Strombedarfs.

Bau eines Offshore-Parks: Windenergie deckte 2013 rund acht Prozent des deutschen Strombedarfs.

(Bildquelle: BARD-Gruppe)

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) hat den Windenergie-Report Deutschland 2013 veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse: Windenergie verzeichnet in Deutschland mit einer Gesamtleistung von rund 2.900 Megawatt (MW) einen neuen Zubaurekord. Und: Drei-Megawatt-Windenergieanlagen erobern den Onshore-Markt, weil sich mit Rotordurchmessern von 82 bis 120 Metern geeignete Standorte noch besser nutzen lassen. Nach Angaben von Fraunhofer IWES trugen zum Zubau von knapp 1.100 Windenergieanlagen im vergangenen Jahr neben den klassischen Windländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg auch hohe Installationszahlen an Binnenland-Standorten bei. Rheinland-Pfalz war mit 385 MW nach Schleswig-Holstein mit 435 MW das Land mit dem zweitgrößten Zubau. In Deutschland waren laut dem Report zum Ende des Jahres 2013 insgesamt rund 34.200 MW Windleistung installiert. Zusätzlich wurden die Offshore-Windparks Riffgat und Bard Offshore fertig gestellt. Sieben weitere Parks mit mehr als 2.000 MW Nennleistung sind im Bau. Die bisher fertig errichteten deutschen Offshore-Windparks alpha-ventus, Baltic 1, Bard Offshore und Riffgat haben zusammen eine installierte Leistung von knapp 620 MW. Damit habe sich die Offshore-Leistung in Deutschland gegenüber 2012 inzwischen etwa verdoppelt. Kurt Rohrig, Herausgeber des Reports, bilanzierte: „Mit einem Energieertrag von 47,4 Terawattstunden deckte die Windenergie acht Prozent des deutschen Strombedarfs im Jahr 2013.“ Windkraft bleibe damit eine Säule der Energiewende in Deutschland.





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