Donnerstag, 29. Januar 2026

STEAGGanz in kommunaler Hand

[08.07.2014] Die Gesellschafter des Stadtwerke-Konsortiums Rhein-Ruhr haben der vollständigen Übernahme des Energieunternehmens STEAG zugestimmt.

Das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr baut seine Beteiligung am Unternehmen STEAG aus. Nach dem Aufsichtsrat der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft (KSBG) (19190+wir berichteten) haben alle Gesellschafter einer vollständigen Übernahme des in Essen ansässigen Energieunternehmens zugestimmt. Die Investition in die STEAG habe sich als werthaltig erwiesen und biete weiteres Entwicklungspotenzial, heißt es in einer Pressemitteilung. Nachdem das Konsortium im Jahr 2011 bereits 51 Prozent an der STEAG erworben hatte, übt die KSBG die vertraglich mit Evonik Industries vereinbarte Option zum Erwerb der ausstehenden 49 Prozent an der STEAG aus. Die Finanzierung soll mittels Eigenkapital der beteiligten Stadtwerke, einem Anteil der STEAG sowie einer Fremdfinanzierung durch ein Banken-Konsortium erfolgen. Der Kauf soll bis zum Herbst 2014 abgeschlossen sein. Im zweiten Schritt werde die Suche nach Partnern fortgesetzt, mit denen die Beteiligung weiterentwickelt werden kann.
#bild2Bernd Wilmert, Vorsitzender der KSBG-Geschäftsführung und Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, erklärte: „Wir haben diesen Schritt innerhalb des Stadtwerke-Konsortiums sorgfältig abgewogen. Jetzt ist aufgrund der vorteilhaften Situation auf dem Kapitalmarkt der richtige Zeitpunkt für den Kauf des 49-Prozent-Anteils.“ Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke, ergänzte: „Seit Übernahme des Mehrheitsanteils an der STEAG haben sich unsere Erwartungen sowohl in unternehmerischer als auch in finanzieller Hinsicht vollauf erfüllt.“ Die KSBG habe durch ihre bisherige Anteilseignerschaft an der STEAG in den Jahren 2011 und 2012 jeweils rund 110 Millionen Euro und im Jahr 2013 rund 96 Millionen Euro an Ausschüttungen erhalten und an die Stadtwerke als Anteilseigner insgesamt 25 Millionen Euro pro Jahr abgeführt. Diese Ausschüttungen hätten die planmäßigen Erwartungen übertroffen.





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