Sonntag, 21. Juni 2026

SolarenergieFörderungen steigen

[12.03.2015] Die Bundesregierung erhöht die Zuschüsse für Solarwärme. Verbraucher sollten bereits im Frühjahr dieses Jahres die Heizung mithilfe von Solarkollektoren modernisieren, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft.
Für die Anschaffung einer Solarwärmeanlage winken demnächst höhere Zuschüsse.

Für die Anschaffung einer Solarwärmeanlage winken demnächst höhere Zuschüsse.

(Bildquelle: BSW-Solar/Paradigma))

Wer Solarenergie zur Wärmeerzeugung nutzen möchte, kann künftig mit deutlich höheren staatlichen Zuschüssen rechnen. Ab April 2015 werden die Fördersätze um bis zu 100 Prozent angehoben, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Demnach werden die Mindestförderung für Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung von 1.500 auf 2.000 Euro angehoben. Bei größeren Anlagen mit einer Kollektorfläche von mehr als 14 Quadratmetern winken höhere Zuschüsse, weil die quadratmeterbezogene Förderung von bislang 90 Euro auf 140 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche erhöht wurde. Neben höheren Zuschüssen gibt es künftig auch eine Abwrackprämie für die Entsorgung alter Heizkessel. BSW-Solar empfiehlt Verbrauchern, bereits im Frühjahr die Heizung mithilfe von Solarkollektoren zu modernisieren, da der Fördertopf für erneuerbare Energien 2015 auf unverändert rund 360 Millionen Euro limitiert ist. Gefördert wird künftig auch die Errichtung einer Solaranlage auf Bestandsgebäuden, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dient. Die vom Bundeswirtschaftsministerium gewährten Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP) betragen hier 50 Euro je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens aber 500 Euro. Auch die Erweiterung bestehender Warmwasseranlagen wird gefördert. Im Neubau ist der Einsatz von Wärme aus erneuerbaren Energien bereits seit dem Jahr 2009 Pflicht. Hier werden nur besonders innovative Anwendungen oder hohe solare Deckungsraten in so genannten Sonnenhäusern gefördert.





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