Donnerstag, 26. Februar 2026

EWEKurs auf Wachstum gesetzt

[04.11.2016] Der kommunale Versorger EWE will zum führenden Energieunternehmen in Norddeutschland werden. Der Vorstand präsentierte dazu jetzt eine neue, ehrgeizige Konzernstrategie.
Kundencenter: EWE will zum führenden Energieunternehmen in Norddeutschland werden.

Kundencenter: EWE will zum führenden Energieunternehmen in Norddeutschland werden.

(Bildquelle: EWE AG)

In neuen Regionen und Geschäftsfeldern wachsen, innovative Produkte an den Markt bringen, die Blaupause für das Gelingen der Energiewende liefern und die Effizienz in allen Geschäftsbereichen steigern: Mit diesem neuen Kurs will der Oldenburger Versorger EWE den aktuellen Herausforderungen der Energiebranche begegnen. EWE-Vorstandschef Matthias Brückmann stellte dazu eine neue Konzernstrategie vor. Demnach will EWE in Deutschland und auch im Ausland expandieren – durch den Ausbau der Infrastruktur, die Erweiterung der Kundenbasis und die Erschließung neuer Märkte. Neben dem Wachstum bestehender Geschäftsfelder wie erneuerbare Energien und Elektromobilität setzt EWE auf Zukäufe und strategische Kooperationen.
Brückmann: „Mit der neuen Strategie reagieren wir auf den beispiellosen Umbruch, in dem sich Deutschlands Energielandschaft aktuell befindet. Für uns ist dieser Umbruch kein Risiko, sondern eine große Chance, die wir konsequent ergreifen werden.“ EWE sei bereits jetzt sehr gut aufgestellt. Im Gegensatz zu anderen Energieversorgern habe EWE kaum Altlasten zu tragen und schon sehr früh auf erneuerbare Energien gesetzt. Mit den Sparten Telekommunikation und IT verfüge man schon seit Jahren über entscheidende Kompetenzen im Konzern, um die Herausforderungen der Energiewende intelligent und effizient umzusetzen. EWE will auch digitale Innovationen nutzen, um den Kunden künftig individualisierte, mehrwertschaffende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Zudem baue EWE mit innovativer Mess- und Steuertechnik seine Vorreiterrolle bei intelligenten Netzen weiter aus. #bild2 Der Vorstand hat sich vorgenommen, den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis zum Jahr 2026 um rund 130 Millionen Euro auf 560 Millionen Euro zu steigern. Brückmann: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, 2026 das führende Energieunternehmen für Deutschlands Norden zu sein.“



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