Montag, 23. Februar 2026

Windpark KalenbornGroßes Interesse am Anlagenprodukt

[16.12.2016] Rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Windparks Kalenborn haben der Projektentwickler juwi und die Raiffeisenbank Eifeltor eine Festgeld-Beteiligung an den Windrädern angeboten. Bis zum Auslauf der Frist hatten die Bürger das komplette Kontingent in Höhe von 450.000 Euro gezeichnet.

Die Raiffeisenbank Eifeltor und der Wörrstädter Projektentwickler juwi haben anlässlich der Inbetriebnahme des Windparks Kalenborn (Rheinland-Pfalz) den Einwohnern der Gemeinde die Möglichkeit geboten, am wirtschaftlichen Erfolg der Windräder zu partizipieren. Wie die juwi-Gruppe mitteilt, war das Interesse riesengroß. Bis zum Ende der Abmeldefrist hätten die Bürger das komplette Kontingent von 450.000 Euro gezeichnet. Für einen Anlagenbetrag ab 1.000 Euro und über eine Laufzeit von vier Jahren garantiere das Festgeld dabei eine jährliche Verzinsung von drei Prozent. juwi-Projektentwickler Marco Neef sagt: „Der Ortsgemeinde Kalenborn und juwi waren von Anfang an wichtig, dass die Bewohner am Erfolg der Energiewende partizipieren können.“ Die Zinsen für die Kapitaleinlage trage juwi. Thomas Welter, Mitglied des Vorstandes der Raiffeisenbank Eifeltor, ergänzt: „Unser Kalenborner Energiefestgeld verbindet einen attraktiven Festzins mit der Möglichkeit, sich an der gemeinsamen Zukunftsaufgabe für eine nachhaltige Energieversorgung zu beteiligen.“ Der Windpark Kalenborn umfasst drei Anlagen des Typs GE 2,5-120, wobei jedes Windrad eine Generatorleistung von 2,53 Megawatt auszeichnet. Insgesamt 25 Millionen Kilowattstunden Windstrom produzieren die Windräder pro Jahr. Das entspreche dem Verbrauch von mehr als 8.000 Haushalten. Der Rotordurchmesser der Anlagen beträgt 120, die Nabenhöhe 139 Meter. Der Strom wird über ein Erdkabel zum Umspannwerk Kaiseresch geführt und dort ins Netz eingespeist. Mehr als 100.000 Euro investiert juwi außerdem in neue Lebensräume für Fledermäuse und in die Biotoppflege für ein Schwarzstorchhabitat, heißt es in einer Pressemeldung. Eigentümer des Windparks ist das Bensheimer Unternehmen GGEW, die technische Betriebsführung verantwortet juwi Operations and Maintenance.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Finanzierung

VKU/BDEW: Stellungnahme zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur

[19.02.2026] Die Branchenverbände VKU und BDEW haben sich jetzt jeweils zum Diskussionspapier der Bundesnetzagentur zu möglichen Einspeisenetzentgelten positioniert. Beide Verbände begrüßen Reformschritte bei den Stromnetzentgelten, lehnen dynamische Einspeiseentgelte jedoch ab. mehr...

Bundesnetzagentur: Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt

[19.02.2026] Die Bundesnetzagentur hat jetzt Orientierungspunkte für Einspeiseentgelte vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Behörde Stromerzeuger ab 2029 systematisch an den Netzkosten beteiligen und dafür ein Kapazitätsentgelt sowie dynamische Einspeiseentgelte einführen will. mehr...

Sachsen: Förderbank unterstützt Energiewendeprojekte

[19.02.2026] Der Sachsenkredit Energie und Speicher der Sächsischen Aufbaubank finanziert Photovoltaik-, Windkraft- und Speicherprojekte in Sachsen. Wie das Instrument 2025 Investitionen von rund 1,2 Millionen Euro ermöglichte und was das für kommunale Infrastruktur bedeutet, zeigt das Beispiel Bad Muskau. mehr...

Marktoffensive Erneuerbare Energien: Vertragsmuster für virtuelle Power Purchase Agreements vorgelegt

[18.02.2026] Die Marktoffensive Erneuerbare Energien hat jetzt ein Vertragsmuster für virtuelle Power Purchase Agreements vorgelegt. Damit soll der bislang wenig verbreitete vPPA-Markt in Deutschland standardisiert und für Unternehmen rechtssicherer zugänglich werden. mehr...

Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim: Bürgerfinanzierungsmodell erreicht Schlussphase

[04.02.2026] Die Bürgerfinanzierung SWLB KLIMA-Invest der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim steuert auf die Schlussphase zu. Bis zum 1. März können sich Interessierte noch beteiligen, nachdem bereits über vier Millionen Euro gezeichnet wurden. mehr...

Screenshot der REWAG-Crowd-Website mit Startförderung: Links Text „Startförderung“ mit Erklärung zum 500-Euro-Starterbonus für die ersten fünf Projekte und grünem Button „Projekt starten“. Rechts ein Foto im Freien mit zwei Personen, die eine Raketen-Grafik und einen grünen Kreis mit „500 € Starterbonus“ hochhalten. Unten ein grüner Balken mit dem Hinweis „50.000 € noch im Fördertopf!“. (Bildquelle: www.rewag-crowd.de)

REWAG: Crowdfunding-Plattform gestartet

[03.02.2026] Ab sofort können Vereine und Initiativen aus Regensburg und der Region ihre gemeinnützigen Projekte online vorstellen. Wie die REWAG mitteilt, steht dafür ein Fördertopf in Höhe von 50.000 Euro bereit. Die Plattform soll lokale Vorhaben sichtbarer machen und sie finanziell unterstützen. mehr...

Schleswig-Holstein: Erhöhung des Bürgerenergiefonds

[20.01.2026] Schleswig-Holstein erhöht den Bürgerenergiefonds um weitere fünf Millionen Euro und stärkt damit die Finanzierung von Energieprojekten in Bürgerhand. Das Gesamtvolumen des Fonds steigt auf 15 Millionen Euro und soll neue Wind-, Solar- und Wärmeprojekte anschieben. mehr...

Niedersachsen: Gewerbesteueraufkommen für Offshore-Windparks gesichert

[07.01.2026] Niedersachsen ordnet die Gewerbesteuer für Offshore-Windparks neu und sichert damit dauerhaft hohe Einnahmen für seine Kommunen. Kern der Regelung ist die Zuweisung der Hebeberechtigung an Wilhelmshaven ab 2026, mit umfangreichen Umverteilungseffekten über den Kommunalen Finanzausgleich. mehr...

Kreis Freising: Floor-Vertrag für Batteriespeicher abgeschlossen

[18.12.2025] Ein Floor-Vertrag zwischen MVV Trading und der Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land soll die Wirtschaftlichkeit eines neuen Batteriespeichers sichern. Das Konzept verbindet eine garantierte Mindestvergütung mit der flexiblen Vermarktung an Strom- und Regelenergiemärkten. mehr...

Hessen: Bürgschaftsrahmen für kommunale Energienetze

[25.11.2025] Hessen will kommunale Energienetze stärken und stellt dafür einen Bürgschaftsrahmen von bis zu einer Milliarde Euro bereit. Nach Angaben der Stadt Hanau soll das neue Programm Stadtwerken den Zugang zu Kapital erleichtern und Investitionen in Infrastruktur beschleunigen. mehr...

Mainz: Fördermittel ausgeschöpft

[24.11.2025] Das Mainzer Förderprogramm für Photovoltaik-Speicher ist beendet, die Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm KIPKI sind vollständig vergeben. Rund 500.000 Euro ermöglichten den Bau hunderter Anlagen mit großer Solar- und Speicherkapazität. mehr...

SWLB: Bürgerfinanzierungsmodell trifft auf hohe Nachfrage

[20.11.2025] Das Bürgerfinanzierungsmodell SWLB KLIMA-Invest hat kurz nach dem Start die Marke von fünf Millionen Euro erreicht. Für weitere Anleger steht laut Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim noch knapp ein Millionbetrag bereit. mehr...

badenova: Förderung von acht Klima- und Wasserschutzprojekten

[13.11.2025] Der badenova Innovationsfonds fördert im Herbst 2025 acht neue Projekte für Klima- und Wasserschutz in Baden-Württemberg mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Damit setzt der Energieversorger eigene Akzente für grüne Quartiere, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität in der Region. mehr...

Hessen: Neues Kreditprogramm für kommunale Energieversorger

[11.11.2025] Hessen stärkt die kommunalen Energieversorger mit einem neuen Kreditprogramm von über eine Milliarde Euro. Verbürgte Nachrangdarlehen sollen Stadtwerken helfen, in Wärmenetze, Speicher und Wasserstoffinfrastruktur zu investieren. mehr...

Hannover: enercity erhält Gesellschafterdarlehen

[11.11.2025] Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt enercity mit einem Gesellschafterdarlehen von über 700 Millionen Euro zur Finanzierung der Energiewende. Grundlage ist ein neuer Konzernkredit nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz, den der Stadtrat am 30. Oktober beschlossen hat. mehr...