Samstag, 21. März 2026

Badenova1,5 Millionen Euro für Förderprojekte

[08.05.2017] Mit einer Fördersumme von 1,5 Millionen Euro unterstützt das Freiburger Unternehmen Badenova auch in diesem Jahr innovative ökologische Projekte.

Der Aufsichtsrat des regionalen Energieversorgers Badenova hat jetzt eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro aus dem Badenova Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz für 13 neue Projektvorhaben bewilligt. Zweimal wurde dabei die Höchstfördersumme von 250.000 Euro gewährt.
Diese geht zum einen an das Projekt des Putz- und Dämmstoffherstellers ADT Aero Dämm Technik aus Mühlheim, der ein neuartiges und zugleich umweltfreundliches Dämmmaterial aus Vulkanstein entwickelt hat. Das Leichtgranulat namens Aero Balls wird in einem Blähofen hergestellt. Ziel des Projektes sei es, den Blähofen weiterzuentwickeln und verschiedene Dämmputze unter Berücksichtigung der neuen Wärmeschutzverordnung aus den Aero Balls zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Unter anderem sollen die Aero Balls als Füllmaterial für Hohlräume in Ziegelsteinen verwendet werden und so deren Dämmwirkung deutlich erhöhen.
Die zweite Höchstfördersumme geht an die Stadt Freiburg und den Sportclub Freiburg. Beide Partner wollen 2018 gemeinsam das erste klimaneutrale Fußballstadion im Freiburger Westen errichten. Der Energiebedarf soll hier aus nachhaltigen Quellen gedeckt und die Abwärme aus dem angrenzenden Industriegebiet genutzt werden.
Zu den weiteren Empfängern zählen die Gemeinde Gundelfingen, die Radwege mit intelligenter LED-Beleuchtung ausstatten will, und die Gemeinde Steinen bei Lörrach, die prüft, ob die bisher ungenutzte Abwärme der ortsansässigen Verbandskläranlage zur Kälte- und Wärmeversorgung zweier Neubaugebiete genutzt werden kann.
Wie Badenova meldet, hat das Unternehmen den Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Seither sollen 250 Projekte mit einer Fördersumme von knapp 27 Millionen Euro ermöglicht worden sein. Dabei kommen nur neuartige Konzepte, Verfahren und Techniken in den Genuss einer Unterstützung. „Um eine Förderung aus dem Fonds zu erhalten, muss das Projekt innovativ, beispielgebend und ebenso nachweislich eine hohe ökologische Wirkung haben“, erläutert Anke Held, Leiterin des Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz.





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