Tagung „Energiewende digital“Vom Wissen zum Handeln
Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und das Cluster Energieforschung der EnergieAgentur.NRW sind Veranstalter der Tagung „Energie im Wandel: Energiewende digital – vom Wissen zum Handeln“, die am 7. November 2019 in Oberhausen stattfindet. Wie der Veranstalter Fraunhofer UMSICHT mitteilt, muss in den nächsten zehn Jahren die Kapazität der erneuerbaren Stromerzeugung nahezu verdoppelt werden. Gleichzeitig sei es nötig, rund ein Drittel der fossilen Großkraftwerke durch kleine, dezentrale Anlagen zu ersetzen. Bei diesem Umbau die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit sowie Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sei eine der größten Herausforderungen. Der Digitalisierung komme daher bei der Transformation eine Schlüsselrolle zu: Eine Vielzahl dezentraler Anlagen müssen miteinander kommunizieren, um den Energiebedarf zu jeder Zeit zu decken. Gleichzeitig müssen die Energiesysteme miteinander gekoppelt werden, um Schwankungen mit hoher Dynamik auszugleichen und eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Dafür sind neue digitale Lösungen erforderlich. Wie solche Lösungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen entstehen können, wird gemeinsam diskutiert. Auf dem Programm stehen Vorträge, Sessions und Themeninseln. Professor Stefan Decker von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen spricht über die „Digitalisierung des Energiesystems: Von der Forschung in die Praxis“. Tobias Grau von den Stadtwerken Essen eröffnet die erste Session zum Thema „Konkrete Möglichkeiten der Digitalisierung“ und berichtet aus erster Hand von der Digitalisierung der Stadtwerke. In der zweiten Session geht es um die Akteurseinbindung und den Megatrend Digitalisierung. Unter dem Titel „EnAHRgieTools – transdisziplinäre Unterstützung der regionalen Energiewende“ referiert beispielsweise Annedore Kanngießer vom Fraunhofer UMSICHT. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Planer, Berater, Forscher, Entwickler, Klimaschutzbeauftragte und Entscheider aus der öffentlichen Verwaltung.
KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht
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Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud
[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...
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kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen
[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...
IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration
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cortility: EDM-Kooperation mit endica
[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
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Civitas Connect: Offene digitale Basisinfrastrukturen
[20.07.2026] Ein offener Brief fordert, bestehende offene Daten- und Integrationsplattformen stärker in die föderalen Digitalstrukturen einzubinden. Laut Initiator Civitas Connect richtet sich die Initiative an Bund, Länder und weitere zuständige Gremien. Kommunen, öffentliche Unternehmen und andere Organisationen können sich der Erklärung bis Ende September anschließen. mehr...
cortility: SAP-Umstellung bleibt eine Herausforderung
[17.07.2026] Mit dem Ende des Supports für SAP R/3 Ende 2027 wächst der Zeitdruck für Energieversorger. Nach Einschätzung des IT-Dienstleisters cortility werden jedoch zahlreiche Unternehmen den Termin nicht einhalten können. mehr...
enercity: Test für KI-Energie-Assistenten
[16.07.2026] enercity hat die Testphase eines KI-Energie-Assistenten gestartet, der Kundinnen und Kunden die Verwaltung ihres Energievertrags direkt über ChatGPT ermöglichen soll. Nach Angaben des Unternehmens können unter anderem Vertragsdaten eingesehen, Rechnungen abgefragt und Zählerstände übermittelt werden. mehr...
Stadtwerke Baden-Baden: Neue GIS-Plattform für alle Versorgungssparten
[10.07.2026] Die Stadtwerke Baden-Baden stellen ihre Geoinformations- und Netzsysteme schrittweise auf eine neue webbasierte Plattform um. Nach Angaben von VertiGIS soll damit eine integrierte Arbeitsumgebung für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme entstehen. mehr...
Mahnwesen: Lücke im SAP-System
[09.07.2026] Stadtwerke, die SAP im Mahnwesen einsetzen, müssen Mahngebühren manuell verbuchen. Das kostet wertvolle Arbeitszeit und birgt die Gefahr von Fehlbuchungen und Compliance-Risiken. Eine SAP-basierte Erweiterung automatisiert den Prozess und beseitigt diese Schwachstelle. mehr...
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[08.07.2026] Der IT-Dienstleister cortility hat eine Software vorgestellt, die Energieversorger beim seit 2025 geltenden 24-Stunden-Lieferantenwechsel unterstützen soll. mehr...
dena: Data Spaces für die Energiewende
[02.07.2026] Rund 50 Akteure aus der Energie- und Digitalwirtschaft sprechen sich für den Aufbau von Data Spaces aus. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) sollen standardisierte Datenräume den sicheren Datenaustausch erleichtern, die Energiewende unterstützen und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa stärken. mehr...
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[30.06.2026] Dresden hat seinen Digitalen Energielotsen grundlegend überarbeitet und um neue Funktionen erweitert. Die Online-Plattform soll Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen zu Heizung, Wärmeversorgung und Fördermitteln im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung unterstützen. mehr...









