Montag, 28. September 2026

Kreis OberallgäuTourismus-App zeigt Zusatzangebote

[21.05.2021] Als digitale Urlaubs- und Freizeitbegleitung zeigt die Allgäu-Walser-App Einheimischen und Touristen im Oberallgäu ab jetzt individuelle Zusatzangebote – passend zum Urlaubsquartier oder aktuellen Standort der Nutzer.
Die Allgäu-Walser-App zeigt Touristen und Bürgern im Oberallgäu integrierte und individualisierbare Zusatzangebote.

Die Allgäu-Walser-App zeigt Touristen und Bürgern im Oberallgäu integrierte und individualisierbare Zusatzangebote.

(Bildquelle: Leung Cho Pan / 123rf.com)

Mit der neuen Allgäu-Walser-App bietet das Oberallgäu rechtzeitig vor der angekündigten Öffnung der bayerischen Tourismusgebiete eine neue digitale Urlaubs- und Freizeitbegleitung für Gäste und Einheimische. Die mithilfe der Wilken Software Group auf Basis des neuen P/5-Systems entwickelte App basiert auf der ebenfalls von Wilken stammenden Allgäu-Walser Card und bietet die Möglichkeit, den Gästen integrierte und individualisierbare Zusatzangebote zu machen. Passend zum gebuchten Urlaubsquartier oder dem aktuellen Standort werden individuelle Informationen und Services angezeigt, teilt Wilken mit. Dazu zählen etwa ein integrierter Shop für Bergbahn- oder ÖPNV-Tickets oder die Fahrplanauskunft. Die Abrechnung der Leistungen und das Clearing mit den Partnern würden ebenfalls über die Wilken P/5-Lösung abgewickelt.

Ganzheitliche Lösung

Ulrich Hüttenrauch, Geschäftsführer des Oberallgäu Tourismus Service (OATS), war von Anfang an klar, dass es nicht reicht, mit einer App nur digital zu informieren: „Nett sein und hübsch aussehen reicht nicht. Wir müssen echte Servicevorteile bieten. Nur so werden wir überzeugen und einen Platz auf dem Smartphone von Gästen und Einheimischen erhalten. Apps, die keinen praktischen Vorteil bieten, werden schnell gelöscht. Mit Unterstützung von Wilken konnten wir aber eine Mehrwert-App realisieren. Und mit dem neuen Ticketshop für Bergbahnen sowie dem in Kürze kommenden E-Ticketing für Bus- und Bahntickets setzen wir Maßstäbe.“ Für Wilken ist die neue App ebenfalls ein Meilenstein. Wilken-CTO Jörn Struck erklärt: „Unser Ziel ist es, den Tourismus mit ganzheitlichen Digitalisierungslösungen zu unterstützen. So können Destinationen ihre Gäste begeistern und langfristig binden, gleichzeitig aber auch ihre Prozesse im Marketing, der Abrechnung oder dem Clearing optimieren und automatisieren.“

Fertigstellung unter Hochdruck

Trotz des Lockdowns wurde in den vergangenen Monaten bei OATS gemeinsam mit Wilken unter teils erschwerten Bedingungen mit Hochdruck an der Fertigstellung der Allgäu-Walser-App gearbeitet. „Plan war, zur Sommersaison den nächsten Schritt des seit 2018 laufenden Digitalisierungsprojekts rund um das Allgäu-Walser-Card-System zu machen und die neue App starten zu können“, sagt Hüttenrauch. Das Front End der App wurde laut Wilken vom Unternehmen ThePeople.de entwickelt. Der Produktkatalog sowie die komplette prozessuale Abwicklung inklusive der Abrechnung der unterschiedlichen Leistungen und Angebote würden komplett über das Wilken P/5-System abgewickelt.

Individuelle Angebote darstellen

Bisher wurden rund 90 verschiedene Versionen der Allgäu-Walser-Card an Bürger und Gäste im Oberallgäu ausgegeben, jeweils abhängig vom Ort und der Unterkunft. Zusätzlich seien zahlreiche Upgrades wie Skipässe, die ÖPNV-Urlauberkarten oder das GUT-Ticket verfügbar, die bei einer der rund 700 Verkaufsstellen erworben, auf die elektronische Chip-Karte gebucht und dann vor Ort bei einem der 150 Leistungspartner genutzt werden können. Diese Vielfalt hätte es bisher schwierig gemacht, den Kartennutzern transparent darzustellen, welche Vorteile sie mit der jeweiligen Gästekarte nutzen können. Mithilfe der Allgäu-Walser-App sei es nun möglich, den Übernachtungsgästen die individuell unterschiedlichen Angebote schon vor Reiseantritt darzustellen. Gesteuert werde dies über einen Zugangscode, der vom Gastgeber übermittelt wird. Aber auch Einheimische und Zweitwohnungsbesitzer können die Karte laut Willen nutzen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

data analytics institute: Neuer Konsortialpartner von energy data-X

[28.09.2026] Das data analytics institute wird Konsortialpartner von energy data-X und bringt seinen Datenraum HEAT-X für die kommunale Wärmeplanung ein. Damit sollen Daten aus Strom- und Wärmesektor künftig über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft werden. mehr...

Greenflash: Dezentrale Energiesysteme in Echtzeit steuern

[25.09.2026] Greenflash hat mit Greencore AI eine Software zur Echtzeitsteuerung dezentraler Energiesysteme entwickelt. Sie soll Erzeugung, Speicherung und Verbrauch anhand von Prognosen und aktuellen Marktdaten wirtschaftlich aufeinander abstimmen. mehr...

items: ITS Group übernimmt Fernwärme-Software

[24.09.2026] items überträgt seine Fernwärme-Software Grid Insight: Heat zum 1. November 2026 an die ITS Group. Mit der Software wechselt auch das zuständige Team zum Dortmunder Unternehmen. mehr...

G&W Software: Unterstützung bei Investitionsentscheidungen

[21.09.2026] Der Umbau der Energieversorgung stellt Versorger vor langfristige Investitionsentscheidungen bei Gas-, Wärme- und Stromnetzen. Die Software CaliforniaX soll dabei helfen, unterschiedliche Szenarien zu kalkulieren und Infrastrukturprojekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. mehr...

GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse

[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...

Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet

[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...

cortility: KI automatisiert Standardanliegen

[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...

Illustration eines Laptops, aus dessen Bildschirm eine Rechnung in Papierform ausgegeben wird. Die Darstellung symbolisiert den digitalen Rechnungsversand.

E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet

[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...

bericht

KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht

[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...

Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud

[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...

bericht

Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung

[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen

[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...

bericht

IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration

[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...

cortility: EDM-Kooperation mit endica

[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...

Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt

[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...