Samstag, 20. Juni 2026

badenova2021 mehr als eine Milliarde Umsatz

[08.06.2022] Der Freiburger Versorger badenova ist gut durch das Krisenjahr 2021 gekommen. Der Umsatz lag bei über einer Milliarde Euro. Der Bilanzgewinn betrug 53,7 Millionen Euro.
Die badenova Vorstände Heinz-Werner Hölscher (links) und Hans-Martin Hellebrand bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Die badenova Vorstände Heinz-Werner Hölscher (links) und Hans-Martin Hellebrand bei der Bilanz-Pressekonferenz.

(Bildquelle: badenova / Jonas Conklin)

badenova blickt auf ein Geschäftsjahr mit hoher wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum zurück. Trotz der Corona-Pandemie und den Turbulenzen auf dem Energiemarkt erwies sich der regionale Energie- und Umweltdienstleister 2021 als erfolgreich. Das Investitionsniveau in die Netze und die erneuerbaren Energien war hoch – obwohl auf dem Markt Materialknappheit herrscht. Vertrieblich konnte sich badenova ebenfalls behaupten und Kundenzuwächse verzeichnen. „Unserer professionellen internen wie externen Aufstellung ist es zu verdanken, dass wir die Herausforderungen im Markt meistern und ein hervorragendes Ergebnis erzielen konnten“, bilanziert Hans-Martin Hellebrand, badenova Vorstand. badenova erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Der Bilanzgewinn von 53,7 Millionen Euro (2020: 52 Millionen) wird zum Großteil an die 97 Gesellschafterkommunen zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald ausgeschüttet. Erstmals in der Geschichte haben die Gesellschafter der badenova einen Teil des Gewinns im Unternehmen belassen, um so die Innenfinanzierung zu stärken und zusätzliche Energie- und Wärmeprojekte in der Zukunft zu ermöglichen. Über 106,3 Millionen Euro (2020: 97,8 Millionen) hat badenova im abgelaufenen Geschäftsjahr in die regionale Infrastruktur und in Energiewende-Projekte investiert. „Wir sind nicht nur durch unsere Ausschüttung ein starker und verlässlicher Partner der Kommunen, sondern auch durch unsere hohe Wertschöpfung in der Region sowie die Investitionen in die Energie- und Wärmewende“, betont Heinz-Werner Hölscher, badenova Vorstand. Große Beeinträchtigungen durch den Lockdown oder Verzögerungen bei Materiallieferungen habe man durch vorausschauendes Planen, frühzeitiges Bestellen sowie Umorganisierungen abwenden können.
Gegenüber dem Preisniveau vom Januar waren die Beschaffungspreise im Winter 2021 für Strom um plus 550 Prozent, jene für Erdgas um plus 750 Prozent gestiegen. „Dank unserer langfristigen Beschaffungsstrategie konnten wir die wirtschaftlichen Auswirkungen für uns sowie unsere Kunden begrenzen“, so Hellebrand weiter. Im Erdgas und Strom lag der Schwerpunkt der Investitionen bei der Erneuerung und Erweiterung der Verteilnetze und -anlagen. Im Erdgas wurden 36,8 Millionen Euro (minus 1,3 Prozent), im Strom 20,8 Millionen Euro (plus 0,9 Prozent) investiert. In Freiburg hat badenova die Erneuerung des 110 KV-Hochspannungsnetzes abgeschlossen – eine Maßnahme, um die Stadt zukunftssicher aufzustellen. Im Wärmebereich war die größte Einzelmaßnahme der Neubau der Energiezentrale in der Staudinger Schule in Freiburg sowie die Inbetriebnahme des Windparks Hohenlochen.



Stichwörter: Unternehmen, badenova


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

VSB Gruppe: Strategische Neuausrichtung

[18.06.2026] Die VSB Gruppe baut ihr Geschäftsmodell vom Projektentwickler zum integrierten Energiedienstleister mit europäischer Reichweite aus. Zum 30-jährigen Bestehen zeigt das Unternehmen, wie der Zusammenschluss mit TotalEnergies die Entwicklung von Wind-, Solar- und Speicherprojekten beschleunigen soll. mehr...

Thüga: Regionale Daseinsvorsorge sichern

[17.06.2026] Die Stadtwerke-Kooperation Thüga hat ihr Beteiligungsergebnis im Geschäftsjahr 2025 deutlich gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens sollen gemeinsame Plattformen und regionale Kooperationen die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit der kommunalen Energieversorger stärken. mehr...

Gruppenfoto des GWAdriga-Teams am Ufer der Spree in Berlin. Rund 70 Mitarbeitende und Partner stehen und knien auf einer gepflasterten Uferpromenade und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist die historische Oberbaumbrücke mit ihren markanten Türmen zu sehen.

GWAdriga: Zehn Jahre Smart Meter Roll-out

[15.06.2026] Das Unternehmen GWAdriga zieht nach zehn Jahren eine Bilanz seiner Arbeit beim Roll-out intelligenter Messsysteme. Nach Angaben des Unternehmens hat sich die Zahl der betreuten Messstellenbetreiber deutlich erhöht. mehr...

Juwi: Abbau von 280 Stellen

[11.06.2026] Juwi richtet sein Geschäft neu aus und baut in Deutschland 280 Stellen ab. Der Projektentwickler reagiert damit auf den wachsenden Druck im Markt für erneuerbare Energien und will zugleich auf neue Wachstumsfelder setzen. mehr...

Stadtwerke Heidelberg: Beteiligung an rku․it

[10.06.2026] Die Stadtwerke Heidelberg beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und erweitern damit den Gesellschafterkreis des IT- und Infrastrukturdienstleisters für die Energie- und Versorgungswirtschaft. mehr...

2G Energy: Großauftrag für Rechenzentren

[28.05.2026] 2G Energy hat einen Auftrag für die Energieversorgung eines Rechenzentrums in Nordamerika erhalten. Das Unternehmen führt derzeit weitere Gespräche mit Kunden aus dem Bereich Data Center. mehr...

swb-Gruppe: Geopolitische Lage wirkt sich aus

[11.05.2026] Der Energiedienstleister swb hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren operativen Ergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig erhöhte das Unternehmen die Investitionen in Netze und Energieanlagen deutlich. mehr...

Energieversorger Gasag unterstützt mit dem Verwaltungsbezirk Lichtenberg die energetische Sanierung von Wohngebäuden in einem Berliner Stadtquartier.

GASAG: Höhere Investitionen für die Energiewende

[11.05.2026] Die GASAG-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresüberschuss fast verdoppelt und ihre Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur deutlich erhöht. Der Schwerpunkt lag auf Wärmenetzen, erneuerbaren Energien und Netzinfrastruktur in Berlin und Brandenburg. mehr...

Wilken: GY erhält ISO-Zertifizierung

[11.05.2026] Die Wilken Software Group hat die ISO-27001-Zertifizierung ihres Informationssicherheitsmanagementsystems auf die cloud-native Plattform GY ausgeweitet. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Sicherheitsanforderungen an SaaS-Lösungen in Kritischen Infrastrukturen und schließt weitere Anwendungen in den zertifizierten Bereich ein. mehr...

EnBW: Hohe Investitionen geplant

[07.05.2026] Der Energieversorger EnBW hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 7,6 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems investiert. Der Anteil erneuerbarer Energien an der installierten Leistung stieg auf 66 Prozent. Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro. mehr...

Beteiligung: enercity und Thüga trennen sich

[06.05.2026] Die Energieunternehmen enercity und Thüga wollen ihre gegenseitigen Beteiligungen auflösen. Ziel ist nach eigenen Angaben eine klarere strategische Ausrichtung und mehr finanzieller Spielraum. mehr...

Steag Iqony Group: Neues Führungsteam angetreten

[05.05.2026] Der Energiekonzern Steag Iqony hat seine Unternehmensspitze neu besetzt. Seit Anfang Mai stehen ein neuer Vorstandschef und eine neue Personalchefin an der Spitze. Der Wechsel soll die weitere Entwicklung des Unternehmens begleiten. mehr...

Mainova: Operatives Geschäft verbessert

[04.05.2026] Mainova hat 2025 sein Ergebnis deutlich verbessert und kündigt weitere Investitionen an. Vor allem das operative Geschäft entwickelte sich besser als im Vorjahr. Für 2026 erwartet das Unternehmen jedoch ein schwächeres Ergebnis. mehr...

kraftwerk: Neue App für den Kundenkontakt veröffentlicht

[29.04.2026] Die kraftwerk Software Gruppe ergänzt ihre Portallösungen für Versorger um die mobile App-Plattform kraftwerk.One. Die neue Kooperation mit endios soll Energie- und Wasserunternehmen eine durchgängige digitale Kundenschnittstelle vom Abrechnungssystem bis zum Smartphone liefern. mehr...

Quadra energy: Migration in KISTERScloud

[28.04.2026] Quadra energy hat sein Energie- und Portfoliomanagement in wenigen Stunden aus einer On-Premise-Umgebung in die KISTERScloud verlagert. Der Umstieg soll bei laufendem Betrieb mehr Performance, höhere Stabilität und Spielraum für den weiteren Ausbau der Handels- und Marktkommunikationsprozesse schaffen. mehr...