Stadtwerke HeilbronnEinsatz von PTCLoud

Stadtwerke Heilbronn setzen auf PTCloud von HanseCom.
(Bildquelle: HanseCom)
Die Stadtwerke Heilbronn (SWHN) haben sich für den Einsatz von PTCloud entschieden, dem neuen Software-as-a-Service (SaaS)-basierten Kundendaten- und Vertriebshintergrundsystem von HanseCom. Wie der Anbieter mitteilt, ermöglicht die Lösung durch zentrale Datenhaltung und eine ganzheitliche Sicht auf alle relevanten Informationen den SWHN die optimale Steuerung ihrer Vertriebsprozesse. Zudem bilde sie künftig die Basis für umfassende Abo-Self-Services und eine moderne Mobilitätsplattform.
PTCloud ersetze bei den SWHN die On-Premises-Software PT120 von HanseCom. Mit der neuen SaaS-Variante der Lösung könnten die SWHN künftig das marktführende Kundendaten- und Vertriebshintergrundsystem nutzen, ohne dafür eine eigene IT-Infrastruktur zu benötigen. Sie erhielten ein skalierbares und individuell maßgeschneidertes Komplettpaket zum monatlichen Festpreis. In diesem seien alle benötigten Nutzungslizenzen, die technische Infrastruktur und der Betrieb der Lösung durch HanseCom in einem zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland enthalten. Ein vorkonfiguriertes System-Template gewährleiste die schnelle Einführung der Software.
Mit PTCloud stehe den SWHN ein umfassendes System für das Kundendaten-Management und die Digitalisierung ihrer Vertriebsprozesse zur Verfügung. Die Funktionen der modernen Software ermöglichten es den SWHN beispielsweise, ihre Kunden-, Abo-, Vertrags- und Produktdaten sowie ihre Tarife zentral zu verwalten. Außerdem könnten die SWHN damit unter anderem sämtliche Einnahmen aus dem verkaufsgerätebezogenen Verkauf, dem so genannten Freien Verkauf, abrechnen, Kontakte- und Beschwerden managen oder EBE-Vorfälle im Rahmen der Deliktverfolgung bearbeiten.
Anbindung an PTCloud
Die SWHN würden die Abo-Online-Lösung von HanseCom, die sie bereits seit einiger Zeit in Kombination mit PT120 für ein Self-Service-Portal nutzen, zukünftig an PTCloud anbinden. Mit dem Portal könnten Privatkunden der Stadtwerke ihre ÖPNV-Abonnements rund um die Uhr online bestellen und bearbeiten. Dazu ständen ihnen umfassende Funktionen zur Verfügung, beispielsweise um Produkte oder Zahler zu wechseln, einen gesetzlichen Vertreter zu hinterlegen, ein Abo zu verlängern, zu kündigen oder einen Verlust zu melden. Das Portal erkenne bei Start-Ziel-Suchen die erforderlichen Tarifzonen und könne so automatisch die zugehörigen Abos ermitteln. Es sei nahtlos in die Website der SWHN integriert und für den Einsatz auf Smartphones und Tablets optimiert.
Zudem werde PTCloud die Basis für die moderne Mobilitätsplattform der SWHN bilden. Mit ihrer Umsetzung hätten die SWHN vor Kurzem HanseCom im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt. Die Mobilitätsplattform werde Nutzern über eine mobile App einen digitalen Zugang zu sämtlichen Stadtwerke-Sevices eröffnen. Neben klassischen ÖPNV-Tickets und Abonnements zählten dazu auch On-Demand-Verkehre, Stromtanken, Parken, Car- und Bikesharing sowie Freizeitangebote wie Hallen- und Freibäder oder ein Eisstadion. Neben PTCloud und Abo-Online würden die SWHN für die Mobilitätsplattform auch die mobile Ticketing-Plattform HandyTicket Deutschland von HanseCom nutzen.
GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse
[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...
Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet
[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...
cortility: KI automatisiert Standardanliegen
[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...
E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet
[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...
KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht
[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...
Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud
[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...
Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung
[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...
kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen
[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...
IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration
[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...
cortility: EDM-Kooperation mit endica
[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...
Civitas Connect: Offene digitale Basisinfrastrukturen
[20.07.2026] Ein offener Brief fordert, bestehende offene Daten- und Integrationsplattformen stärker in die föderalen Digitalstrukturen einzubinden. Laut Initiator Civitas Connect richtet sich die Initiative an Bund, Länder und weitere zuständige Gremien. Kommunen, öffentliche Unternehmen und andere Organisationen können sich der Erklärung bis Ende September anschließen. mehr...
cortility: SAP-Umstellung bleibt eine Herausforderung
[17.07.2026] Mit dem Ende des Supports für SAP R/3 Ende 2027 wächst der Zeitdruck für Energieversorger. Nach Einschätzung des IT-Dienstleisters cortility werden jedoch zahlreiche Unternehmen den Termin nicht einhalten können. mehr...
enercity: Test für KI-Energie-Assistenten
[16.07.2026] enercity hat die Testphase eines KI-Energie-Assistenten gestartet, der Kundinnen und Kunden die Verwaltung ihres Energievertrags direkt über ChatGPT ermöglichen soll. Nach Angaben des Unternehmens können unter anderem Vertragsdaten eingesehen, Rechnungen abgefragt und Zählerstände übermittelt werden. mehr...
Stadtwerke Baden-Baden: Neue GIS-Plattform für alle Versorgungssparten
[10.07.2026] Die Stadtwerke Baden-Baden stellen ihre Geoinformations- und Netzsysteme schrittweise auf eine neue webbasierte Plattform um. Nach Angaben von VertiGIS soll damit eine integrierte Arbeitsumgebung für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme entstehen. mehr...










