Samstag, 18. April 2026

LösungLadestationen smart vernetzen

[11.12.2023] Für den reibungslosen Betrieb von Ladestationen ist eine stabile Online-Verbindung ebenso wichtig wie eine robuste Stromversorgung. Beide Ansprüche erfüllt eine einfache Lösung, die zudem sehr gut skalierbar ist.
Ladestationen benötigen eine zuverlässige Online-Verbindung.

Ladestationen benötigen eine zuverlässige Online-Verbindung.

(Bildquelle: devolo AG)

Ladestationen für Elektroautos benötigen neben einer leistungsstarken Stromversorgung vor allem eine zuverlässige Vernetzung inklusive Online-Verbindung. Ein effizientes Lade-Management, die Anbindung an Bezahlsysteme, die Auswertung von Nutzungsstatistiken, die Möglichkeit zur Fernwartung – all das ist ohne ein robustes Netzwerk undenkbar. Doch gerade diese Infrastruktur kann den Planungs- und Installationsaufwand deutlich erhöhen. Netzwerkkabel und zusätzliche Switches müssen erst einmal wetterfest verlegt werden. Die drahtlose Kommunikation über WLAN wiederum ist aufgrund ihrer Störanfälligkeit kaum für den Einsatz in der Lade-Infrastruktur geeignet und skaliert bei besonders großen Ladeparks nur schlecht mit der zu versorgenden Fläche.

Vernetzung über Powerline

Hier kommt die in der Heimvernetzung bereits etablierte Powerline-Technologie ins Spiel. Sie nutzt die Stromleitungen für die Datenkommunikation (Powerline Communication, PLC). Vereinfacht gesagt, macht sie jede Stromschiene und jedes Stromkabel zu einem LAN. Die Powerline-Technologie eignet sich daher ideal für AC-Ladepunkte, die ohnehin über Stromkabel angeschlossen sind. Sie nutzt die vorhandene Infrastruktur vor Ort maximal aus, erfordert nur geringe Anschaffungskosten und ermöglicht die Vernetzung ohne aufwendige zusätzliche bauliche Maßnahmen.
Solche PLC-Netze bieten im Vergleich zu klassischen Vernetzungslösungen das Beste aus beiden Welten. Sie vermeiden die Störanfälligkeit von WLAN, ohne dass zusätzliche Kabel verlegt werden müssen. Gleichzeitig sind sie wartungsfreundlicher und skalierbarer als eine kabelgebundene Daten-Infrastruktur (LAN). Denn wird ein Standort um weitere Ladepunkte erweitert, sind diese durch die ohnehin notwendige Verlegung von Stromkabeln bereits netzwerktechnisch angebunden.
Eine moderne Lösung kommt vom deutschen Powerline-Spezialisten devolo. Der devolo MultiNode als maßgeschneiderte Lösung zur Vernetzung von Ladestationen nutzt die Stromschiene oder das Stromkabel für die Datenkommunikation. Dabei wird ein zentrales MultiNode-Gerät über Ethernet mit einem Gateway oder direkt mit dem Energie-Management verbunden und übernimmt die Kommunikation mit den verteilten MultiNode-Geräten an den Ladestationen. Ein solches PLC-Netzwerk unterstützt derzeit bis zu 100 Knoten und ist damit für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien bestens geeignet.

Digitale Sicherheit

Durch die Installation des devolo MultiNode in den Ladestationen oder Abgangskästen sind die Kommunikationsgeräte vor unbefugtem Zugriff geschützt. Die standardmäßige AES-128-Verschlüsselung der Daten auf der Stromleitung sorgt für digitale Sicherheit. Angriffe wie Deauthentication (deauth) im WLAN sind in Powerline-Netzen nicht möglich. Die devolo MultiNode PLC-Architektur bietet großzügige Netzwerkkapazitäten, um die typische OCPP-Kommunikation (Open Charge Point Protocol) auch in großen Netzen zu ermöglichen – sowohl heute als auch bei einem zukünftigen Ausbau oder einer Verdichtung der Lade-Infrastruktur.
Das Unternehmen devolo, das über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Powerline-Lösungen verfügt, erweitert mit den MultiNode-Modulen sein Produktportfolio für den Bereich Elektromobilität. Bereits seit vielen Jahren vertreibt devolo das Green PHY Modul, das als Integrationsmodul die reibungslose Kommunikation zwischen Ladesäule und Elektrofahrzeug sicherstellt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Elektromobilität
Fünf Elektroautos von Volkswagen stehen nebeneinander auf einem Parkplatz vor einem modernen Gebäude. Die Fahrzeuge sind in Rot, Blau, Weiß, Grau und Rot lackiert. Im Hintergrund sind Bäume und ein heller Himmel zu sehen.

BDEW: Starkes Jahr für die Elektromobilität

[16.04.2026] Die Elektromobilität in Deutschland ist nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft im Jahr 2025 deutlich gewachsen. Auch das erste Quartal 2026 habe den Trend fortgesetzt. mehr...

Drei weiße Wallboxen für Elektroautos sind an einer Innenwand montiert und über Kabelkanäle mit Sicherungskästen verbunden. An der mittleren Ladestation steckt ein Ladekabel. Die Wand ist grau und im unteren Bereich grün gestrichen.

Ladeinfrastruktur: Bund fördert Ladepunkte in Mehrparteienhäusern

[16.04.2026] Das Bundesministerium für Verkehr startet ein neues Förderprogramm für Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern. Dafür stehen bis zu 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist laut Ministerium, den Zugang zu Lademöglichkeiten für Millionen Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. mehr...

Vier Männer stehen vor drei neuen elektrischen Linienbussen der Stadtwerke Neuss auf einem Betriebshof und präsentieren die moderne, emissionsfreie Fahrzeugflotte.

Stadtwerke Neuss: Elektrobusse aus China

[10.04.2026] Die Stadtwerke Neuss haben sechs weitere Elektrobusse in Betrieb genommen. Die neuen Fahrzeuge ersetzen Dieselbusse und sollen den CO₂-Ausstoß deutlich senken. Insgesamt umfasst die Flotte nun 17 E-Busse. mehr...

Luftaufnahme einer modernen Busanlage der BVG in Berlin: Auf einem großflächigen Betriebshof stehen zahlreiche gelbe Elektrobusse in Reih und Glied an Ladeplätzen unter überdachten Infrastrukturen. Mehrere Funktionsgebäude mit begrünten Dächern und Solaranlagen umgeben das Gelände. Im Hintergrund verläuft ein Fluss mit Brücke, daneben erstrecken sich Grünflächen und die städtische Bebauung.

Berlin: Neuer Betriebshof für E-Busse

[07.04.2026] In Berlin-Treptow-Köpenick baut die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen neuen Betriebshof für Elektrobusse. Der Standort an der Köpenicker Landstraße soll 2027 in Betrieb genommen werden. Damit soll die wachsende E-Busflotte unterstützt werden. mehr...

Stuttgart: Neue Schnellladepunkte direkt am Straßenrand

[07.04.2026] In Stuttgart startet erstmals öffentliches Schnellladen für Elektroautos direkt am Straßenrand. Die neuen DC-Ladepunkte der Stadtwerke erweitern das Ladenetz deutlich und sollen den Umstieg auf Elektromobilität beschleunigen. mehr...

BMV: Mehrparteienhäuser sollen Lade-Infrastruktur erhalten

[26.03.2026] Das Bundesverkehrsministerium startet ein 500-Millionen-Euro-Programm für Lade-Infrastruktur in Mehrparteienhäusern. Damit soll der Ausbau privater Lademöglichkeiten deutlich beschleunigt werden – ein Engpass, der bislang viele am Umstieg auf E-Mobilität hindert. mehr...

Baden-Württemberg: Pilotprojekt zum Laden von E-Autos gestartet

[24.03.2026] Das Pilotprojekt LadeFlexBW erprobt intelligentes, netz- und marktdienliches Laden privater Elektrofahrzeuge unter Alltagsbedingungen. Der Feldtest in Baden-Württemberg soll zeigen, wie sich dezentrale Flexibilität auch ohne Smart Meter wirtschaftlich nutzen lässt. mehr...

Berlin: Ausbau der Lade-Infrastruktur auf öffentlichen Flächen

[23.03.2026] Berlin baut die Lade-Infrastruktur auf eigenen Liegenschaften aus und hat 61 neue Ladepunkte installiert. Das Pilotprojekt soll zeigen, wie öffentliche Flächen den Umstieg auf Elektromobilität beschleunigen können und welche Rolle sie für die Klimaziele der Stadt spielen. mehr...

eMob#2: Fachkonferenz zur E-Mobilität

[20.03.2026] Die Fachkonferenz eMob#2 stellt aktuelle Lösungen für Lade-Infrastruktur, Flottenmanagement und Abrechnung in den Mittelpunkt. Das Branchentreffen Ende April in Frankfurt am Main zeigt, wie Betreiber ihre E-Flotten effizienter steuern und abrechnen können. mehr...

Flotte! Der Branchentreff: Hager präsentiert witty flex

[17.03.2026] Hager stellt mit witty flex eine bidirektionale Ladestation für Elektrofahrzeuge vor. Das System soll Energie nicht nur ins Auto laden, sondern auch ins Gebäude zurückspeisen – und zeigt damit, wohin sich Lade-Infrastruktur für Gebäude und Flotten entwickelt. mehr...

Rheinmetall/TankE: Kooperation zu Ladebordsteinen

[16.03.2026] Rheinmetall und TankE wollen den Ladebordstein als integrierte Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in die Fläche bringen. Die strategische Partnerschaft soll den Ausbau öffentlicher und privater Ladepunkte beschleunigen – vor allem dort, wo klassische Ladesäulen an Platz- oder Bauvorgaben scheitern. mehr...

Hamburg: 120. öffentlicher Ladepunkt in Betrieb genommen

[13.03.2026] Der Energieversorger enercity hat in Hamburg seinen 120. öffentlichen Ladepunkt für Elektroautos in Betrieb genommen und führt erstmals intelligentes Laden an AC-Ladesäulen ein. Die Funktion soll Ladekosten senken und ist Teil eines groß angelegten Ausbaus der Lade-Infrastruktur der Hansestadt bis 2027. mehr...

Frankfurt am Main: Stadt plant zusätzliche Ladepunkte

[06.03.2026] Frankfurt am Main startet eine neue Ausbauphase für öffentliche Ladepunkte und bereitet die Vergabe weiterer Standorte an private Betreiber vor. Ziel ist ein stadtweiter Roll-out mit rund 2.500 zusätzlichen Ladepunkten, um den wachsenden Bedarf der Elektromobilität zu decken. mehr...

Enervie: Kooperation für mehr E-Lkw

[23.02.2026] Die Enervie Gruppe und die Jürgens Gruppe möchten den Nutz- und Schwerlastverkehr in der Region elektrifizieren. Dazu sind neue E-Lkw-Flotten und Ladepunkte auf Betriebshöfen geplant. Ein erstes Projekt wird in Lüdenscheid umgesetzt. mehr...

Zwei neue Elektro-Nutzfahrzeuge der Mainzer Entsorgungsbetriebe stehen vor einem modernen Verwaltungsgebäude: links ein weißer Iveco-Transporter mit Ladefläche, rechts ein größerer Mercedes-Benz-Lkw. Vor beiden Fahrzeugen informieren grüne Aufsteller über die Ausstattung und den Einsatz im kommunalen Betrieb.

Rheinland-Pfalz: E-Fahrzeuge im Mainzer Fuhrpark

[11.02.2026] Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Mainzer Entsorgungsbetriebe bei der Anschaffung neuer Elektro-Nutzfahrzeuge. Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation fließen rund 4,6 Millionen Euro. mehr...