Dienstag, 21. April 2026

German Datacenter AssociationKommunaldialog in Hattersheim

[12.03.2024] Experten und Kommunalvertreter diskutierten in Hattersheim über die Rolle von Rechenzentren bei der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Die Nutzung der Abwärme von Rechenzentren könnte einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten.
In Hattersheim fand ein Kommunaldialog statt

In Hattersheim fand ein Kommunaldialog statt, bei dem sich führende Köpfe der Rechenzentrumsbranche und Vertreter der kommunalen Verwaltung trafen.

v.l.: Die GDA-Beiräte Peter Knapp und Jens-Peter Feidner; Referent Alexander Hauser; GDA-Vorstandsvorsitzende Anna Klaft; GDA-Beirat Christian Kallenbach; GDA-Vorstandsmitglied Klaus Schindling und stellvertretender Vorsitzender Peter Pohlschröder

(Bildquelle: German Datacenter Association)

In Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) fand vergangene Woche ein Kommunaldialog statt, bei dem sich führende Köpfe der Rechenzentrumsbranche und Vertreter der kommunalen Verwaltung trafen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die wichtige Rolle, die Rechenzentren in der deutschen Infrastruktur und bei der Energiewende spielen, heißt es in einer Pressemitteilung der German Datacenter Association (GDA). GDA-Vorstandsvorsitzende Anna Klaft betonte, wie Rechenzentren durch die Bereitstellung ihrer Abwärme einen Beitrag zur kommunalen Wärmeplanung und damit zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung leisten können.
Besonders hervorgehoben wurde, dass Rechenzentren in Deutschland ihre Energie bereits zu 88 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen. Die Nutzung dieser Abwärme zur Beheizung von Gebäuden oder für industrielle Prozesse könnte den Bedarf an fossilen Brennstoffen reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen leisten. Anna Klaft wies darauf hin, dass die frühzeitige Einbindung von Rechenzentren in die kommunale Planung entscheidend sei, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.
Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender der GDA, sprach über das anhaltende Wachstum des Rechenzentrumsmarktes in Deutschland und die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Infrastrukturen. Er betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Rechenzentrumsbetreibern, Kommunen, Planungsbüros und Energieversorgern, um nachhaltige Entwicklungen zu fördern.
Klaus Schindling, GDA-Vorstandsmitglied und Bürgermeister von Hattersheim, erklärte: „Rechenzentren sind nicht nur technologische Knotenpunkte, sondern auch unverzichtbare Motoren für Wachstum und Entwicklung von Kommunen. Durch die Ansiedlung von Rechenzentren entstehen nicht nur Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse, sondern auch vielfältige Chancen für lokale Innovationen und die Verbesserung der Lebensqualität.“





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