Stadtwerke BonnNeue Gasturbine in Betrieb genommen

Einweihung der neuen Gasturbine im Heizkraftwerk der Stadtwerke Bonn.
v.l.: David Lutz, Aufsichtsratschef von SWB Energie und Wasser; SWB-Konzernchef Olaf Hermes; Oberbürgermeisterin Katja Dörner; Marco Westphal, Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser; Svenja Udelhoven, Aufsichtsratsmitglied von SWB Energie und Wasser s
(Bildquelle: Martin Magunia/SWB)
Einweihung der neuen Gasturbine im Heizkraftwerk der Stadtwerke Bonn.
v.l.: David Lutz, Aufsichtsratschef von SWB Energie und Wasser; SWB-Konzernchef Olaf Hermes; Oberbürgermeisterin Katja Dörner; Marco Westphal, Geschäftsführer von SWB Energie und Wasser; Svenja Udelhoven, Aufsichtsratsmitglied von SWB Energie und Wasser s
(Bildquelle: Martin Magunia/SWB)
Eine neue, wasserstofffähige Gasturbine von Siemens Energy haben die Stadtwerke Bonn (SWB) jetzt im Heizkraftwerk Nord in Betrieb genommen und eine bestehende Turbine entsprechend umgebaut. Wie die Stadt Bonn mitteilt, umfasst die Modernisierung der Anlage, die rund 90 Millionen Euro gekostet hat, zudem weitere Verbesserungen wie einen neuen Abhitzekessel und zusätzliche bauliche Maßnahmen. Die Anlage soll künftig mit grünem Wasserstoff betrieben werden, um die Fernwärme- und Stromproduktion noch umweltfreundlicher zu gestalten.
Die offizielle Einweihung fand am 27. September im Beisein der SWB-Geschäftsführer Olaf Hermes und Marco Westphal sowie der Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) statt. Auch Vertreter des Rhein-Sieg-Kreises und beteiligte Firmen nahmen an der Veranstaltung teil.
„Dank der wasserstofffähigen Turbinen steigern wir die Potenziale für eine umweltfreundliche Energieversorgung in Bonn“, so SWB-Geschäftsführer Olaf Hermes. Oberbürgermeisterin Katja Dörner betonte: „Mit dieser Investition stellt sich SWB seiner Verantwortung und treibt die Wärmewende voran.“ Perspektivisch soll ab Ende 2025 erstmals Wasserstoff in die Anlage eingespeist werden.
Durch die Modernisierung wird die Strom- und Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Bonn laut eigenen Auskünften noch effizienter und zuverlässiger. Insgesamt könnten bis zu 295.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Das Heizkraftwerk nutzt neben der Kraft-Wärme-Kopplung auch Dampf, der bei der Müllverbrennung in der benachbarten Müllverwertungsanlage (MVA) entsteht, um eine maximale Energieausbeute zu erzielen. Bis zu 70 Prozent des Strombedarfs der Stadt Bonn kann künftig durch die neue Technik vor Ort gedeckt werden.
Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes, das derzeit etwa 2.800 Kundenanlagen umfasst, sollen künftig noch mehr Haushalte von der klimafreundlichen Energie profitieren.
Saarland: ZeMA übernimmt Wasserstoffinfrastruktur von Bosch
[05.03.2026] Das ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik übernimmt die Wasserstoff-Infrastruktur von Robert Bosch in Homburg für Forschungszwecke. Damit startet das Land das 22,5-Millionen-Euro-Projekt HyCATT und schafft die Basis für praxisnahe Tests entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette. mehr...
Hamburg: Digitaler Wasserstoffmarktplatz veröffentlicht
[27.02.2026] Erneuerbare Energien Hamburg hat einen digitalen Wasserstoffmarktplatz für die Metropolregion Hamburg veröffentlicht. Die Plattform soll Produzenten, Abnehmer und Dienstleister entlang der Wertschöpfungskette vernetzen und so den Hochlauf der regionalen Wasserstoffwirtschaft beschleunigen. mehr...
ZSW/Holst Centre: Projekt entwickelt AEM-Elektrolyseure
[25.02.2026] ZSW und Holst Centre entwickeln im Projekt genAEMStack einen kosteneffizienten, großskalierbaren AEM-Elektrolyse-Stack für die Wasserstoffproduktion. Das Vorhaben soll Europas technologische Unabhängigkeit stärken und die industrielle Wertschöpfung in Baden-Württemberg und Noord-Brabant ausbauen. mehr...
Baden-Württemberg: Land stellt 50 Millionen Euro für Elektrolyseure bereit
[25.02.2026] Baden-Württemberg startet die zweite Runde seines Förderprogramms für Elektrolyseure und stellt weitere 50 Millionen Euro für die regionale Wasserstofferzeugung bereit. Das Umweltministerium reagiert damit auch auf fehlende Vorgaben des Bundes und will den Aufbau lokaler Wasserstoff-Hubs beschleunigen. mehr...
BDEW/Capgemini: Studie zum Wasserstoff-Hochlauf vorgestellt
[12.02.2026] Eine Studie von BDEW und Capgemini warnt vor einem Stillstand beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Regulatorische Vorgaben, fehlende Absicherung und hohe Investitionsrisiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette verhindern bislang belastbare Investitionsentscheidungen. mehr...
GET H2: Karte zum Wasserstoffhochlauf veröffentlicht
[10.02.2026] Die Wasserstoffinitiative GET H2 hat ihren Webauftritt erneuert und zeigt erstmals eine interaktive Karte mit 30 realen Wasserstoffprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Übersicht macht sichtbar, wie weit der Wasserstoffhochlauf in Deutschland bereits vorangekommen ist und warum belastbare Projekte jetzt den Unterschied machen. mehr...
Aachen: Grenzprojekt für Wasserstoff startet
[02.02.2026] Ein neues Projekt soll Unternehmen dabei unterstützen, auf klimafreundliche Energie umzusteigen. Dafür arbeiten Partner aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zusammen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer grenzüberschreitenden Wasserstoffwirtschaft. mehr...
Sachsen: Fortsetzung der zentralen Wasserstoff-Anlaufstelle
[12.01.2026] Sachsen setzt die Arbeit seiner zentralen Wasserstoff-Anlaufstelle fort und beauftragt die bisherige Trägergemeinschaft erneut. Damit soll der Aufbau einer durchgängigen Wasserstoffwirtschaft bis 2030 weiter unterstützt werden. mehr...
Stuttgart: Hub erhält vierten Elektrolyseur
[22.12.2025] Der Green Hydrogen Hub Stuttgart soll um einen vierten Elektrolyseur erweitert werden. Dadurch steigt die geplante Elektrolyseleistung der Anlage im Endausbau von neun auf zwölf Megawatt. mehr...
Hamburger Energienetze: Einspeiseanlage geht in Realisierungsphase
[08.12.2025] Die Hamburger Energienetze starten die Realisierungsphase für die Einspeiseanlage des künftigen Großelektrolyseurs in Moorburg. Ab 2027 soll grüner Wasserstoff aus dem Hamburg Green Hydrogen Hub in das Industrie-Netz HH-WIN fließen. mehr...
EWE: Drei Wasserstoffspeicherprojekte auf PCI-Liste
[05.12.2025] Die EU-Kommission hat drei geplante Wasserstoffspeicherprojekte von EWE in Huntorf, Jemgum und Rüdersdorf auf die PCI-Liste gesetzt. Der Schritt gilt als Anerkennung ihrer Bedeutung für Versorgungssicherheit und den künftigen Wasserstoffhochlauf. mehr...
Thüringen: IWO-Vorsitz an Berlin abgegeben
[03.12.2025] Thüringen hat zum 1. Dezember den Vorsitz der ostdeutschen Wasserstoffinitiative IWO an Berlin abgegeben. Nach Angaben des Thüringer Umweltministeriums stehen nun der Ausbau der Geschäftsstelle, eine Verteilnetzstudie und die Vorbereitung eines Ostdeutschen Wasserstoffkongresses im Mittelpunkt. mehr...
Emden: Baustart von Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff
[02.12.2025] EWE hat in Emden den Bau einer 320-Megawatt-Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff gestartet und damit ein zentrales Vorhaben im Programm Clean Hydrogen Coastline auf den Weg gebracht. Der Energiekonzern erwartet ab Ende 2027 die erste Produktion im industriellen Maßstab. mehr...
Deutscher Bundestag: Anhörung zu Wasserstoffgesetz
[26.11.2025] Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung des Wasserstoffhochlaufs hat der Ausschuss für Wirtschaft und Energie jetzt eine öffentliche Anhörung durchgeführt. Dabei zeigte sich ein breiter Wunsch nach mehr Tempo und einem deutlich erweiterten Anwendungsbereich des geplanten Gesetzes. mehr...
BMWE: Plattform für Wasserstoffleitungen geht in Pilotbetrieb
[19.11.2025] Eine neue digitale Plattform soll Genehmigungsverfahren für Wasserstoffleitungen bundesweit beschleunigen. Das System ist nun in einer ersten Pilotphase gestartet. mehr...














